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Ein Fünftel der Österreicher leidet unter einer Allergie

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Neben Heuschnupfen und Pollen machen den meisten Tiere zu schaffen
Tränende Augen, die Nase verstopft, das blühende Grün ist der erklärte Feind - 17 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen, in absoluten Zahlen rund 1,3 Millionen Menschen, leiden unter einer Allergie, die meisten davon unter Heuschnupfen bzw. einer Pollenallergie. Besonders betroffen sind Frauen von 16 bis 49 Jahren. 81 Prozent der Landsleute bleiben von Allergien und Unverträglichkeiten verschont, ergab ein aktueller IMAS Report.

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Die allgemeine Situation sei seit 2019 stabil, berichtete IMAS. Am wenigesten Allergien haben die jüngeren Männer (16 bis 49 Jahre) mit elf Prozent, unter den gleichaltrigen Frauen kämpfen 22 Prozent mit Unverträglichkeiten. Zwischen Stadt (18 Prozent) und Land (16) gab es nur einen kleinen Unterschied. Das Linzer IMAS-Institut hat 1.030 Personen, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, in persönlichen Interviews befragt.

Die Hälfte der Allergiker hat es mit einer, ein Viertel mit zwei Überempfindlichkeiten zu tun. 13 Prozent haben mit drei, zwölf Prozent mit vier Allergien zu kämpfen. Neben Heuschnupfen/Pollen (34 Prozent/rund 453.300 Menschen) machen den meisten (19 Prozent) Tiere zu schaffen, bei je 15 Prozent sind es Insektenstiche oder die Sonne, 14 Prozent leiden unter Hausstaub/Hausmilben und 13 Prozent vertragen keine Laktose. Zehn Prozent tolerieren keine Medikamente, je neun Prozent kein Histamin oder bestimmte Lebensmittel, sieben Prozent keinen Nickel. Je fünf Prozent müssen Fruktose bzw. Gluten meiden. Je vier Prozent leiden unter einer Kreuz-, Schimmelpilz- oder Weizenallergie. Eine berufsbedingte Allergie, Latex oder Nesselsucht machen jeweils drei Prozent der Befragten zu schaffen. Lediglich je zwei Prozent leiden unter einer Kontaktallergie, Galaktoseunverträglichkeit oder Zöliakie.

40 Prozent der Allergiegeplagten vermeiden den Kontakt zum Auslöser, elf Prozent nehmen Tabletten, zehn Prozent behelfen sich mit Salben und Cremes, acht Prozent haben spezielle Medikamente und sieben Prozent setzen auf Sprays. Fast die Hälfte, 46 Prozent, gaben an, durch die Allergie in ihrem Alltag stark belastet zu sein, ein Viertel nannte kaum oder gar keine Belastung und bei 30 Prozent war diese mittel. Der Familienalltag leidet bei 28 Prozent eher stark unter den Unverträglichkeiten, bei 42 Prozent kaum bis gar nicht und 29 Prozent sahen eine mittlere Belastung.

ILLUSTRATION - 14.04.2018, Bayern, Bad Wörishofen: Ein junger Mann schnäuzt sich hinter Birkenblüten. Fachleute warnen vor gefährlichen Reaktionen durch Kreuzallergien. (zu dpa: «Jetzt wird?s kribbelig für Heuschnupfen-Geplagte») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++.

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