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Wiener Unternehmen startet mit Weltraum-Box für Experimente

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"Oasis Alpha" wurde bereits an Dienstleister Exolaunch übergeben
Das Wiener Weltraumunternehmen Tumbleweed hat einen Satelliten entwickelt, der in Kürze standardisierte Behälter - sogenannte "Pods" - in den erdnahen Weltraum transportieren soll. Ziel sei es, Forschung in der Schwerelosigkeit - etwa Medikamentenentwicklung oder Materialtests - schnell und unbürokratisch zu ermöglichen, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

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Durch die vorzertifizierten Pods hätten "jahrelange Freigabeprozesse" vermieden werden können. "Oasis Alpha" sei Österreichs erster kommerzieller Satellit, in weniger als neun Monaten gebaut und kürzlich an den deutschen Dienstleister Exolaunch übergeben worden, so Tumbleweed. Dieser organisiert die Integration in eine Rakete und den Transport in die gewünschte Umlaufbahn.

An Bord werden beim Start im dritten Quartal drei der selbst entwickelten Pods sein, die von den Auftraggebern - vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung - für Experimente genutzt werden, hieß es gegenüber der APA. Die Kommunikation mit dem Satelliten soll mindestens sechs Wochen bestehen. "Oasis Alpha" werde dann in mehreren Jahren in der Atmosphäre verglühen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/Team Tumbleweed/PAVLO SLOBODNYCHENKO //PAVEL SEP

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