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TU Graz erforscht Sicherheitsempfinden in fahrerlosen Bussen

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Selbstfahrende Busse sind die Zukunft
©APA, dpa, Andreas Arnold
Das Sicherheits- und Komfortempfinden von Fahrgästen an Bord eines fahrerlosen Busses wird an der TU Graz untersucht. Dabei kommt ein hochmoderner dynamischer Fahrsimulator zum Einsatz, der das Fahrerlebnis äußerst realistisch nachbilden kann. Nun werden Probanden gesucht, die im Fahrsimulator für zwei Stunden Platz nehmen wollen. Die Probanden erleben mittels Virtual-Reality-Brille eine virtuelle Umgebung und spüren reale Bewegungen, die zu dem passen, was sie sehen.

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Der Fahrsimulator im Advanced Driving Simulation Center am Campus Inffeldgasse der TU Graz wurde zu Beginn des Jahres in Betrieb genommen. Das Cockpit in dieser hochdynamischen Bewegungsplattform wird über sechs bewegliche Streben gesteuert und kann für die im Simulator sitzende Testperson Fahrzeugbewegungen in alle Richtungen sowie Heben, Senken, Drehen und Neigen des Fahrzeugs präzise nachbilden. Selbst feinste Vibrationen sind simulierbar. Mit dem technischen System können verschiedene Fahrzeuge, Fahrwerks- und Reifen-Setups wie auch unterschiedliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) realitätsnah getestet und optimiert werden.

Ziel des aktuellen Projektes ist es, den Fahrkomfort und die wahrgenommene Sicherheit (Perceived Safety) von Fahrgästen in automatisierten Shuttlebussen zu untersuchen. Während der Fahrt bewerten die Probandinnen und Probanden ihr persönliches Sicherheitsgefühl. Zusätzlich werden Augenbewegungen, Körperlage sowie weitere physiologische Signale wie Herzschlag, Hirnaktivität, Hautleitfähigkeit und Atemfrequenz mittels hochmoderner Biosignal-Messtechnik nicht-invasiv erhoben. Die Daten werden pseudonymisiert, also ohne Namen gespeichert und ausgewertet, hielt die TU Graz am Donnerstag in einer Aussendung fest.

Gesucht sind Personen ab 30 Jahren sowie ausdrücklich auch Menschen um die 60 oder 70 Jahre und älter. Ein Führerschein ist nicht erforderlich. Ausgeschlossen sind jedoch Personen mit Neigung zu Reisekrankheit, Übelkeit sowie Menschen mit Herzschrittmacher, Herzrhythmusstörungen oder bekannten Neuropathien. Ebenfalls nicht teilnehmen können Personen, die Medikamente einnehmen, welche die Reaktionsfähigkeit beeinflussen. Für den Zeitaufwand im Jänner 2027 von etwa zwei Stunden gibt es eine Aufwandsentschädigung von 50 Euro.

(S E R V I C E - Voranmeldung zur Studie direkt über https://taplink.cc/fahrsimulatorstudie oder per E-Mail unter studie.ftg@tugraz.at möglich.)

Andreas Arnold/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

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