Bei der alljährlichen Vergabe der Nobelpreise stehen nicht unmittelbar Ingenieurleistungen im Rampenlicht. Ändern wollte das die englische "Royal Academy of Engineering" mit einer 2013 erstmals vergebenen Auszeichnung, dem ursprünglich alle zwei Jahre überreichten und mit einer Million Pfund dotierten "Queen Elizabeth Prize for Engineering". Seit einigen Jahren wird er jährlich und mit einer Dotierung von 500.000 Pfund (579.844,60 Euro) verliehen.
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Und heuer ist die internationale Auszeichnung der "Konzeption und Entwicklung moderner neuronaler Schnittstellen, die menschliche Funktionen wiederherstellen", gewidmet. Er geht u.a. an Ingeborg Hochmair und Erwin Hochmair, Cochlea-Implantat-Pioniere und Gründer des internationalen Unternehmens MED-EL. Sie teilen sich das Preisgeld mit zwei weiteren Forschern aus Australien und den USA, die ebenfalls für ihre Cochlea-Implantat-Arbeiten ausgezeichnet werden, sowie fünf weiteren geehrten Persönlichkeiten aus anderen Bereichen, wie die Queen Elizabeth Prize for Engineering Foundation mitteilte.
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