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So kann man Windows-Updates aufschieben

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"Herunterfahren ohne Aktualisierung" soll jetzt immer verfügbar sein.
Aktualisierungen fürs Betriebssystem kommen immer gerade dann herein, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann - so ist jedenfalls oft der subjektive Eindruck. Hinzu kommt, dass etwa für Windows tatsächlich häufig Updates vorliegen und dann das System auch noch ad hoc Neustarts einfordert. Das nervt viele Nutzer.

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Das hat Microsoft nun eingesehen und will Nutzenden mehr Kontrolle darüber einräumen, wann genau Updates stattfinden, wie das Unternehmen mitteilt.

Das Mehr an Einfluss soll sich in diesen drei Punkten äußern:

1. Bei neuen Rechnern oder einem ganz neu installierten Windows lassen sich künftig Updates sofort überspringen, um erst einmal in Ruhe den neuen Computer oder das neue Betriebssystem zu erkunden, bevor man viel Zeit mit Downloads und Neustarts verbringt.

2. Update-Pausen sollen sich nun einfach, beliebig und unbegrenzt verlängern lassen. Bisher war mit dem Aufschieben automatisch Schluss, wenn man anstehende Aktualisierungen fünfmal in Folge für eine Woche aussetzte.

3. Zudem sollen die Optionen zum Herunterfahren oder Neustarten ohne Aktualisierung künftig immer und uneingeschränkt neben den Ausschalt- und Start-Optionen mit Aktualisierung verfügbar sein.

Außerdem verspricht Microsoft, reguläre Updates in Zukunft besser zu bündeln, so dass es nur noch eine große Aktualisierung pro Monat und so auch nur noch einen einzigen Neustart im Monat gibt, der auf Updates zurückzuführen ist. Koordinierte Installation nennt Microsoft das.

Benutzer können alle oder bestimmte Updates aber bei Bedarf natürlich jederzeit früher abrufen, indem sie Download, Installation und Neustart (falls nötig) für verfügbare Updates manuell starten. Das ist mindestens dann sinnvoll, wenn kritische Sicherheitslücken bekanntgeworden sind, die so schnell wie möglich behoben werden sollten.

Eine weitere Neuerung betrifft die Kennzeichnung von Treibern, die aktualisiert werden sollen. Bisher hatten Treiber-Updates häufig ähnliche, manchmal sogar identische Bezeichnungen.

Das soll sich ändern, damit Nutzende besser verstehen, was da gerade passiert. Neben dem Treibertitel wird nun also auch die konkrete Geräteklasse genannt, also etwa Lautsprecher, Drucker oder Grafikkarte und Co.

HAMBURG - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose

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