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Bergkäse stets vom Berg? Wann er wirklich von der Alm kommt

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++ ARCHIVBILD ++ Bergkäse reift mindestens drei Monate
Bergkäse schmeckt wunderbar würzig, gleichzeitig ist er - wie viele andere Hartkäsesorten - oft auch für Menschen mit Laktoseintoleranz gut verträglich. Denn während der Reifung baut sich die Laktose fast vollständig ab, klärt die Ernährungsexpertin Katharina Holhausen auf. Zum Überbacken eigne sich laut Expertin vor allem jüngerer Bergkäse, da er besonders gut schmilzt. Doch nicht jeder Bergkäse stammt auch aus den Bergen.

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Wer Wert darauf legt, dass der Bergkäse auch tatsächlich von einer Alm kommt, sollte auf das EU-Siegel "geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)" achten. "Dieses Siegel garantiert, dass der Käse ausschließlich in der genannten Region und aus dort erzeugter Milch hergestellt wird", erklärt Katharina Holthausen. Wer beim Kauf auf die Suche nach dem Siegel geht, wird bei Sorten wie Tiroler Alm- und Bergkäse sowie Vorarlberger Alpkäse fündig.

Ob von der Alm oder nicht von der Alm - wem nicht nur der herzhafte Geschmack an einem Bergkäse zusagt, kann sich über zwei weitere Vorteile freuen, die der Käse bietet. Er liefert laut der Verbraucherschützer besonders viel Kalzium. Das liege an seiner langen Reifezeit und dem dadurch hohen Anteil an Trockenmasse. Zudem ist er oft auch für Menschen mit Laktoseintoleranz gut verträglich.

ARCHIV - Wer Wert darauf legt, dass der Bergkäse auch tatsächlich von einer Alm kommt, sollte auf das EU-Siegel «geschützte Ursprungsbezeichnung (g. U.)» achten. (zu dpa: «Bergkäse stets vom Berg? Wann er wirklich von der Alm kommt») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

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