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So ging die Sonne im Westen des Landes erst um 6.35 Uhr auf, der Mond um 6.41 Uhr unter. Laut Angaben der Geosphere Austria von Freitagfrüh könnte die Sicht auf das Himmelsschauspiel durch den aktuell in der Luft liegenden Saharastaub etwas getrübt worden sein, wie es auf APA-Nachfrage hieß. Bis auf einige Wolkenfelder, die sich in der Zeit der Mondfinsternis zwischen Salzburg und Wien befanden, dürften dem Beobachten in weiten Teilen des Bundesgebiets aber kaum dichte Wolkenpakete entgegengestanden sein.
In Richtung Burgenland und im Süden gab es in den neuralgischen Stunden eher wenig Bedeckung. Auch in Tirol, Vorarlberg und im südlichen Bayern waren die Beobachtungsvoraussetzungen den Angaben von Geosphere Austria zufolge vielfach relativ gut. In Deutschland hingegen meldete der Deutsche Wetterdienst (DWD), dass große Teile des Bundesgebietes von Wolken, Schauern und Gewittern geprägt waren. Wahrscheinlich habe man die partielle Mondfinsternis wegen der relativ dichten Bewölkung bis auf ein paar Bedeckungslücken im Süden des Landes und in Mitteldeutschland kaum wo gut sehen können, hieß es.
Mondfinsternisse gibt es nur bei Vollmond. Sonne, Erde und Mond stehen dabei auf einer Linie und der Erdtrabant wandert durch den Kern- bzw. Halbschatten der Erde. Ist der Mond vollständig vom Kernschatten bedeckt, spricht man von einer totalen Mondfinsternis, ist er - wie im aktuellen Fall - nur teilweise bedeckt, nennt man es partielle Mondfinsternis. Am Freitag war bei der maximalen Verfinsterung die Mondscheibe zu 93 Prozent vom Erdschatten bedeckt.
