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Nach Scheitern von Rettung: NASA-Satellit auf Erde gestürzt

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Ein Großteil des Satelliten ist laut NASA verglüht
©Afp, APA, MANDEL NGAN
Nach dem Scheitern einer beispiellosen Rettungsmission der US-Raumfahrtbehörde NASA ist ein Forschungssatellit zurück auf die Erde gestürzt. Das Himmelsobservatorium sei ungefähr über Indonesien wieder in die Erdatmosphäre eingetreten, teilte die NASA mit. Dabei sei wohl ein Großteil des Satelliten verglüht - "aber einige Komponenten könnten den Wiedereintritt überstanden haben", hieß es. Berichte über Schäden gab es zunächst nicht.

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Bei dem Forschungssatelliten handelt es sich um das mit drei Teleskopen ausgestattete, unbemannte Himmelsobservatorium "Swift". Es war 2004 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gebracht worden und hatte seitdem vor allem gewaltige Energieausbrüche im Universum untersucht, sogenannte Gammablitze. Der Satellit war zwar in gutem Zustand, stürzte aber unter anderem wegen von Sonnenausbrüchen ausgelösten starken geomagnetischen Stürmen ab.

Wegen der zentralen Bedeutung der von "Swift" gelieferten Forschungsdaten hatte sich die NASA kurzfristig für die beispiellose Rettungsmission entschieden. Anfang Juli war daraufhin ein unbemanntes Schleppraumschiff namens "Link" mit Hilfe eines "Stargazer"-Flugzeugs und einer "Pegasus"-Rakete von einem Atoll der Marshallinseln im Südpazifik gestartet.

"Link" wurde im Auftrag der NASA von der US-Raumfahrtfirma Katalyst Space mit einem Budget von rund 30 Millionen Dollar (26,63 Mio. Euro) entwickelt und gebaut. Das rund 400 Kilogramm schwere Raumschiff mit drei Roboterarmen, drei Hauptantriebswerken und zahlreichen weiteren Instrumenten sollte sich dem Forschungssatelliten nähern und ihn über einen Zeitraum von mehreren Monaten in seine Ursprungs-Umlaufbahn zurückbringen. Dann aber gab es ein Problem mit der Steuerung von "Link" und der Rettungsversuch musste aufgegeben werden.

The NASA logo is displayed during a news conference at NASA headquarters in Washington, DC, on May 26, 2026, to outline plans for NASA's "Moon Base" lunar base and progress toward a sustained human presence on the Moon. (Photo by Mandel NGAN / AFP)

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