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Ganz oder gemahlen? So kommt Anis gut zur Geltung

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++ ARCHIVBILD ++ Verwendet wird Anis häufig in Lebkuchen
©APA, dpa-tmn, Daniel Karmann
Eine Mischung aus Lakritz und Fenchel: Daran erinnert der süßlich-würzige Geschmack von Anis. Verwendet wird das Gewürz häufig im Advent, etwa in Lebkuchen oder für helle Brote, Fischgerichte, Rotkraut und Dressings. Soll es dort besonders intensiv schmecken, kann man Anis statt fertig geschrotet oder gemahlen als ganze Samen kaufen - und die erst kurz bevor man sie verwenden will, mahlen oder zerstoßen.

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Das Anis-Aroma lässt sich demnach aber auch noch weiter verstärken. Und zwar indem man die Samen kurz und trocken anröstet. Dosieren Sie Anis aber generell zunächst lieber etwas sparsam. Das Gewürz schmeckt schnell dominant. Ausprobieren kann man es übrigens auch mal zu süßem Eingekochten: mit herbstlichem Birnenkompott etwa oder Zwetschkenmus.

Gut zu wissen: Wer kein Anis zu Hause hat, kann es auch mal durch Sternanis ersetzen - und umgekehrt. Beide Gewürze klingen nicht nur ähnlich, sie schmecken auch ähnlich, obwohl die Pflanzen dahinter botanisch gesehen nicht miteinander verwandt sind. Doch Vorsicht: Sternanis ist meist noch etwas intensiver, würziger und schärfer als Anis, muss also mit Fingerspitzengefühl dosiert werden.

ARCHIV - Anis kann im Gebäck schnell dominieren und sollte deshalb zunächst sparsam dosiert werden. (zu dpa: «Ganz oder gemahlen? So kommt Anis gut zur Geltung») Foto: Daniel Karmann/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++

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