ABO

KI und Genetik enthüllen Entwicklung des Schwalbenschwanzes

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Schwalbenschwanz bei der Nahrungsaufnahme
©APA/APA/dpa/Uwe Zucchi
Licht in die offenbar verschlungener als vermutet verlaufene Entwicklungsgeschichte des Schwalbenschwanzes (Papilio machaon) bringt eine internationale Studie im Fachmagazin "PLOS one" unter Leitung von Valentina Todisco aus der Arbeitsgruppe Zoologische Evolutionsbiologie von Jan Habel von der Universität Salzburg. Die Forschenden analysierten 585 Exemplare des bekannten Schmetterlings.

von

Neben genetischen Daten flossen auch Methoden des maschinellen Lernens in die Studie ein. So wurde ein KI-System mit hunderten Fotos der Schmetterlinge trainiert. Die Unterschiede, die das System etwa in der Flügelzeichnung oder -form fand, passten in der Folge gut mit den gefundenen genetischen Unterschieden zusammen. Demnach reichen die Wurzeln dieser heute im mehr oder weniger gesamten paläarktischen Raum lebenden Art geschätzte 12,5 Millionen Jahre zurück. Außerdem fand man Hinweise, dass es offenbar mehrere Unterarten gibt, heißt es in einer Aussendung der Uni Salzburg.

Service: https://doi.org/10.1371/journal.pone.0343793

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER