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Im Zentrum stehen dabei die "Fleuronnée"-Ornamente, die mit Feder ausgeführt wurden. Deren Analyse respektive die damit verbundenen Methoden könnten künftig auch auf andere mittelalterliche Handschriftensammlungen angewandt werden.
Skeptischer bezüglich der KI zeigt sich da die IG Autorinnen Autoren. Deren Geschäftsführer Gerhard Ruiss warnte nun in einem Offenen Brief davor, dass die Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB) in einem Vertrag mit dem Silicon-Valley-Unternehmen Google diesem KI-Verwertungsrechte eingeräumt habe. "Dass es sich dabei 'nur' um Bücher handelt, die nicht mehr urheberrechtlich geschützt sind, spielt keine große Rolle, da es grundsätzlich die Bestände bis zum Jahr 1956 und damit viele bedeutende freigewordene Werke betrifft, die per Ablieferungspflicht an die Nationalbibliothek abgeliefert werden mussten", so Ruiss.
Man fordere die ÖNB respektive die Republik als deren Eigentümerin deshalb auf, den gesamten Vertrag mit Google öffentlich zugänglich zu machen. "Sollten Schadensbegrenzungen möglich sein, so erwarten wir uns umgehend diesbezügliche Maßnahmen", heißt es weiters. Und auch der Antiquariatshandel müsse entsprechende Verkäufe in Richtung der Tech-Giganten einstellen: "Die IG Autorinnen Autoren ist fassungslos, mit welcher großen Bereitwilligkeit der Antiquariatshandel Bücher KI-Verwertungsunternehmen zum Einspeisen in KI-Systeme liefert, deren Inhalte urheberrechtlich geschützt sind."
llustration zu den Themen ?Kirche / Rathaus / Architektur". Blick auf das Stift Klosterneuburg während eines Black Hawk Fluges am Mittwoch, 22. Oktober 2025, in Klosterneuburg. (Luftaufnahme).
