Mit einem besonderen Manöver holt sich dieser Tage die europäische Raumsonde "Juice" Schwung für ihren langen Anlauf zum Jupiter: Am 28. September nutzt sie das Gravitationsfeld der Erde, um mit einem Vorbeiflug im Abstand von lediglich 8.640 Kilometern auch eine Kursänderung vorzunehmen. Gestartet war der "Jupiter Icy Moons Explorer" (Juice) der Europäischen Weltraumorganisation ESA im April 2023. Im Jahr 2031 soll er an seinen Bestimmungsort ankommen.
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Die Mission wartet mit einer komplexen Flugbahn auf, die ihr schon knappe Vorbeiflüge an der Venus und der Erde beschert hat. Mit an Bord ist auch Technik aus Österreich: So ist das Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) an drei der zehn Instrumente der Sonde beteiligt. Mit dabei ist auch Österreichs größtes heimisches Weltraumunternehmen Beyond Gravity, das die in Berndorf (NÖ) produzierte Thermalisolation für die Jupitersonde und als Schutz vor den extremen Temperaturen im All lieferte.
Service: https://www.esa.int/Science_Exploration/Space_Science/Juice
