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Dürre bremst Wachstum von Buchen an trockenen Standorten weniger

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Buchen im Herbst
©APA, Patrick Pleul, dpa-Zentralbild
Das Wachstum von Buchen an warmen und trockenen Standorten im Wienerwald leidet in Dürrejahren weniger als das von jenen, die kühlere und feuchtere Bedingungen vorfinden. Bei letzteren zeigte sich diese Entwicklung häufig auch in den beiden Folgejahren. Bäume in trockener Umgebung haben sich anscheinend an die Bedingungen angepasst, schreiben Forschende der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien, des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) und der Universität Wien im Fachjournal "Global Change Biology". "Offenbar spielt nicht nur das einzelne Dürreereignis eine Rolle, sondern auch das Klima, an das die Bäume über Jahrzehnte gewöhnt sind", erklärte Erstautor Mathias Mayer vom Institut für Waldökologie der Boku in einer Aussendung.

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Anhand der Jahresringe rekonstruierten die Forschenden, wie 62 buchendominierte Waldbestände mit einem Durchschnittsalter von 152 Jahren auf die Dürrejahre 1983, 2000, 2003 und 2015 reagierten. Zudem wurden Kohlenstoffisotope und Kalziumkonzentration analysiert. Es zeigte sich, dass gute Wuchsbedingungen nicht automatisch mit einer höheren Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit verbunden sind. Selbst Buchen, deren Wachstum während der Dürre nur wenig zurückging, reagierten den Angaben zufolge physiologisch deutlich auf den Wassermangel, was wiederum für eine teilweise Entkopplung von längerfristigen Wachstumsverläufen spreche. Welche Effekte eine weiter zunehmende Trockenheit habe, sei daher unklar. Die anderen untersuchten Baumarten reagierten unterschiedlich. Eine vielfältige Baumartenmischung könnte demnach dazu beitragen, die Risiken zunehmender Trockenheit im Wald besser zu verteilen, so Mayer.

Service: https://doi.org/10.1111/gcb.71097

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