von
Anhand der Jahresringe rekonstruierten die Forschenden, wie 62 buchendominierte Waldbestände mit einem Durchschnittsalter von 152 Jahren auf die Dürrejahre 1983, 2000, 2003 und 2015 reagierten. Zudem wurden Kohlenstoffisotope und Kalziumkonzentration analysiert. Es zeigte sich, dass gute Wuchsbedingungen nicht automatisch mit einer höheren Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit verbunden sind. Selbst Buchen, deren Wachstum während der Dürre nur wenig zurückging, reagierten den Angaben zufolge physiologisch deutlich auf den Wassermangel, was wiederum für eine teilweise Entkopplung von längerfristigen Wachstumsverläufen spreche. Welche Effekte eine weiter zunehmende Trockenheit habe, sei daher unklar. Die anderen untersuchten Baumarten reagierten unterschiedlich. Eine vielfältige Baumartenmischung könnte demnach dazu beitragen, die Risiken zunehmender Trockenheit im Wald besser zu verteilen, so Mayer.
Service: https://doi.org/10.1111/gcb.71097
