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"Warnen allein reicht nicht – die Menschen müssen auch wissen, was zu tun ist. Ein funktionierendes Warnsystem ist ein wesentlicher Bestandteil des Zivilschutzes", sagte Andreas Hanger, Präsident des Österreichischen Zivilschutzverbandes, am Freitag in einer Aussendung. Entscheidend sei, dass aus einer Warnung auch richtiges Handeln folge. "Genau hier setzt ZIVA an: Die App verbindet aktuelle Informationen, persönliche Vorsorge und Warnungen. Sie begleitet die Menschen damit auch über den eigentlichen Alarm hinaus." ZIVA verbindet Gefahreninformation, individuelle Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnungen auf einer Plattform. "Vorsorge soll nicht erst dann beginnen, wenn eine Sirene ertönt", so Hanger.
Beim Probealarm werden die österreichweit bekannten Sirenensignale getestet. Neben der eigentlichen Sirenenprobe werden die Signale Warnung (drei Minuten gleichbleibender Dauerton), Alarm (eine Minute auf- und abschwellender Heulton) und Entwarnung (eine Minute gleichbleibender Dauerton) ausgelöst. Die Warnsysteme würden einander ergänzen, so der Zivilschutzverband. Die Sirene mache auf eine Gefahr aufmerksam, AT-Alert bringe Warnungen direkt auf kompatible Mobiltelefone und ZIVA unterstütze die Menschen mit Information, Vorsorge und konkreten Handlungsempfehlungen.
