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IKG verlieh Torberg-Medaille an Markus Müller

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Der Rektor der Medizinischen Universität Wien wurde ausgezeichnet
Die Israelitische Kultusgemeinde Wien (IKG) hat Dienstagabend bei einem Festakt ein weiteres Mal ihre höchste Auszeichnung verliehen: Die Marietta-und-Friedrich-Torberg-Medaille 2026 ging in diesem Jahr an den Schauspieler Cornelius Obonya, den Psychologen und Autor Ahmad Mansour sowie den Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller.

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IKG-Präsident Oskar Deutsch bezeichnete Obonya, der auch Präsident der Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich ist, als "gewichtige Stimme in der Zivilgesellschaft". Der israelisch-deutsche Psychologe und Autor arabisch-palästinensischer Herkunft, Mansour, sei wiederum ein "Pionier im Wirken gegen alle Formen des Extremismus, Antisemitismus und Radikalisierung".

Auch Rektor Markus Müller sei "ein Vorreiter und Verbündeter im Kampf gegen jede Form des Antisemitismus", betonte Deutsch beim Festakt. Er habe etwa richtungsweisende Akzente zum würdevollen Gedenken an die Schoa und zur Aufarbeitung der Nazi-Verbrechen, insbesondere an der MedUni Wien, gesetzt.

Die Auszeichnung der drei Preisträger erfolgte auf Basis eines jeweils einstimmigen Beschlusses des Kultusvorstands der IKG. Die Laudationes hielten Bundesministerin Claudia Bauer (ÖVP), Universitätsprofessor Arnold Pollak sowie die ehemalige Leiterin des Jüdischen Museums, Danielle Spera.

Preisträger Rektor der Medizinischen Universität Wien, Markus Müller am Mittwoch, 06. Mai 2026, anl. eines Empfang der Botschaft des Staates Israel zum "78th Independence Day of the State of Israel" und Verleihung des Israel Friendship Award in Wien.

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