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"Ich fordere ganz einfach, dass die Werte sich bessern müssen, dass wir pointierte Politik machen müssen, dass wir uns positionieren müssen, dass wir Glaubwürdigkeit wiedererlangen müssen, dass wir Vertrauen gewinnen müssen", wiederholte er seine - unter anderem in einem APA-Interview - geübten Forderungen und meinte auf die Frage, ob er einen Rücktritt des Bundesparteichefs verlange: "Wenn er dieser Aufgabe nicht gewachsen ist, dann muss er natürlich, so wie es in jedem Betrieb, jedem Unternehmen, auch in der politischen Bewegung ist, da muss er die Konsequenzen ziehen."
Auf die Frage, ob er selbst noch einmal gegen Babler antreten würde, wich Doskozil aus und verwies auf seine Verpflichtung gegenüber seinem Bundesland. Was er gesagt habe, sei nur ein Befund, eine Bestandsaufnahme des Status quo, die Frage stelle sich nicht: "Das bedeutet überhaupt nichts, aber ich kann auch als Landespolitiker nicht wegschauen." Denn: "Mit einer derartigen Performance der Bundespartei möchte ich in keine Wahl gehen."
