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"Österreich ist von den Auswirkungen des Klimawandels bereits deutlich betroffen. Wir benötigen dringend Investitionen in Anpassung und Resilienz, um unsere Lebensgrundlagen und Siedlungsstrukturen zu schützen", erklärte Margreth Keiler, Co-Vorsitzende des "Zweiten Österreichischen Sachstandsbericht zum Klimawandel", von der Uni Innsbruck und der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in einer Aussendung des CCCA.
Dennoch würden von der Bundesregierung nur wenige Maßnahmen gesetzt, um die Emissionen zu reduzieren und die Resilienz von Infrastruktur und Gesellschaft zu erhöhen. Wichtige Rahmenbedingungen wie das Klimagesetz fehlten. "Die derzeit bekannten Pläne zum Doppelbudget reduzieren den langfristigen Gestaltungsspielraum und konterkarieren das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2040", heißt es in der Aussendung.
Das CCCA verweist auf eine kürzlich veröffentlichte Studie des Wegener Centers der Universität Graz, eine Analyse der WU Wien und die langfristige Budgetprognose des Finanzministeriums, denen zufolge eine Budgetsanierung ohne Klimapolitik zu höheren Ausgaben in der Zukunft führt. Durch die hohe Abhängigkeit von fossilen Importen und den langsamen Ausbau erneuerbarer Energien werde die Inflation angetrieben und die Wettbewerbsfähigkeit reduziert. Hinzu kämen steigende Ausgaben zur Behebung klimawandelbedingter Schäden und mögliche Zertifikatskäufe in Milliardenhöhe, wenn Österreich die EU-Klimaziele verfehle. Das Resümee der Klimaforscher: "Wer heute kürzt, zahlt morgen doppelt."
(S E R V I C E - https://ccca.ac.at/ )
++ THEMENBILD ++ Illustration zum Thema "Umwelt / Klima / Boden / Fläche / Acker / Natur / Landwirtschaft". Im Bild: Ein unbestellter Acker, aufgenommen am Donnerstag, 7. Mai 2026 in Manhartsbrunn. Eine erste Entspannung der aktuellen Trockenheit wird laut Prognosen im Westen und Südwesten Österreichs bis Anfang kommender Woche erwartet.






