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Das wissenschaftliche Referenzexemplar der Katzenart ist ein erwachsenes Männchen, das im September 2021 in der Region La Paz nahe des Dorfes Arapata auf 1.570 m Höhe lebend gefangen worden war, so die Studie. Die Forscher beschreiben eine "kleine Raubkatze" mit einer Körperlänge von 42,5 bis 50,5 cm und einer Schwanzlänge von 25 bis 26,5 cm. "Der Rücken ist hellbraun, entlang des mittleren Rückenkamms dunkler und zu den Gliedmaßen hin heller". Sie habe auffallend große, leopardenartige Flecken, spaltete sich vor fast 1,4 Mio. Jahren von ihren nächsten Verwandten ab.
Durch genomweite Analysen gelang es den Forschern, eine umfassende Neubewertung der Artenvielfalt innerhalb der Tigerkatzen vorzunehmen. Diese Klärung habe Konsequenzen für den Artenschutz dieser bedrohten kleinen Raubkatzen: Da Risikobewertungen und Artenschutzplanung für jede Art separat durchgeführt werden müssen, muss jede identifizierte Tigerkatzen-Art als eigenständige Einheit bewertet und geschützt werden. Dies impliziere "erhebliche Änderungen" an den derzeitigen Strategien zur Sicherung ihres langfristigen Überlebens.
Julian Stratenschulte/dpa (zu dpa "Baumpflanzung soll Wildkatzenwanderung im Westerwald erleichtern" am 31.10.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++
