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Schränken Sie den Alkoholgenuss ein. Zwar ist Alkohol ein hervorragendes Entspannungsmittel, doch in zu hoher Dosis hat er eine schlechte Wirkung auf den Schlaf. "Man schläft eher ein, aber die Schlafqualität ist schlechter", sagt Schlafexperte Günter Weeß.
Mit negativen Folgen:
Treiben Sie ab jetzt keinen Sport mehr: Im Schnitt sollten zwischen Sport und dem Zubettgehen etwa zwei Stunden liegen. Ab jetzt sollte auch das Smartphone tabu sein. Wer es trotzdem benutzen muss, stellt besser den Nachtmodus mit Blaulichtfilter ein. Denn ohne diesen sorgt das kurzwellige, blaue Licht dafür, dass man wach bleibt. Es bremst die Ausschüttung von Melatonin - und dieses Hormon macht müde.
Um das Einschlafen zu erleichtern, empfiehlt Günter Weeß, die persönliche Umgebung rund eine Stunde vor dem Hinlegen schrittweise herunterzufahren. Konkret bedeutet dies, das Licht in den Wohnräumen rechtzeitig zu dimmen. Ziehen Sie einen Schlussstrich unter die Arbeit. Stress ist Anspannung, der vom Schlaf abhalten kann. Weeß erklärt: "Wir können immer nur dann schlafen, wenn wir abends innerlich rechtzeitig Feierabend machen und uns zu den großen und kleinen Problemen des Alltags distanzieren."
Schaffen Sie einen festen Tag-Schlaf-Rhythmus mit möglichst sieben Stunden Schlaf und behalten Sie diesen grob bei. "Natürlich dürfen wir, wenn möglich, etwas später aufstehen", erklärt Weeß. "Aber nicht bis in den Vormittag hinein schlafen, sonst bauen wir nicht genügend Schlafdruck über den Tag auf."
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose
