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Archäologen entschlüsselten Namen von Astronom der Maya-Zivilisation

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Guatemalas Kulturminister Luis Mendez
©APA/APA/AFP/JOHAN ORDONEZ
"Fuchs mit weißer Brust": Archäologen in Guatemala haben mit der Entschlüsselung von Wandzeichen aus Ruinen der Maya erstmals den vollständigen Namen eines Astronomen und Mathematikers der einstigen Zivilisation ermittelt. Die Maya-Stätte San Bartolo-Xultún stammt aus der Zeit 400 v. Chr. bis 900 n. Chr. und befindet sich in der Nähe der mexikanischen Grenze.

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Die Wissenschafter hätten in Xultún eine "vollständige mathematische und astronomische Formel" entdeckt, sagte Kulturminister Luis Méndez auf einer Pressekonferenz. Der Verfasser sei Sak Tahn Waax gewesen, was mit "Fuchs mit weißer Brust" übersetzt werden könne. Der Minister betonte, es handle sich aktuell um die einzige Arbeit, die einem Mathematiker aus der Phase der Maya-Klassik zugeordnet werden könne, die von 250 bis 900 nach Christus anhielt und als Blütezeit der Zivilisation gilt.

Die Entdeckung sei möglich gemacht worden durch die epigraphische Analyse von mehr als 50 mathematischen und astronomischen Mikrotexten, die auf die Wand geschrieben worden seien, teilte das Kulturministerium mit. Die Glyphen würden gezeigt "in einem Kontext, in dem Kunst verflochten wurde mit Wissenschaft, Mathematik, Astronomie und dem alltäglichen Leben", betonte Méndez.

Der Untergang der Maya-Kultur begann gegen 900 nach Christus mit dem Übergang in die Postklassik und endete mit der Ankunft der spanischen Eroberer in Mittelamerika.

Guatemala's Minister of Culture and Sports Luis Mendez speaks during a press conference on new findings in the decipherment of hieroglyphs on Maya murals at the Xultun archaeological site, at the National Palace of Culture in Guatemala City on July 13, 2026. (Photo by Johan ORDONEZ / AFP)

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