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Die Aufnahme in den Orden zählt zu den höchsten Ehrungen, die einem Wissenschafter oder Künstler in Deutschland zuteilwerden kann. Eine offizielle Aufnahme gibt es traditionell bei einer Festveranstaltung im Folgejahr, die Ende Mai im Konzerthaus Berlin stattfinden soll.
Über die neuen Mitglieder sagte Weimer, dessen Behörde den Orden finanziert und organisatorisch betreut: "Ihr Wirken hat Wissenschaft geprägt und in der Gegenwartskunst weltweit Maßstäbe gesetzt. Ihre Wahl macht die Bedeutung dieses Ordens als Auszeichnung für höchste geistige und künstlerische Leistungen noch einmal deutlich."
Die Gelehrtenvereinigung Pour le Mérite hat preußische Wurzeln, die zivile Variante des gleichnamigen Militärordens wurde 1842 vom preußischen König Friedrich Wilhelm IV. gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie 1952 von Bundespräsident Theodor Heuss wiederbelebt. Schirmherr ist heute der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Dem Orden gehören etwa 80 herausragende Persönlichkeiten aus Deutschland und anderen Ländern an, darunter viele Nobelpreisträger.
Verstorbene ehemalige Mitglieder des Ordens waren unter anderem der Komponist Johannes Brahms, der Physiker Albert Einstein, der Erfinder und Unternehmer Werner von Siemens und der Evolutionsforscher Charles Darwin.
