Auch das Kunsthistorische Museum Wien nimmt an der „Langen Nacht der Museen“ teil.
©Unsplash, Vitaliia PonomarovaAm 3. Oktober laden wieder rund 670 Institutionen österreichweit und darüber hinaus zu spätabendlichem Museenhopping.
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Am 3. Oktober heißt es für Freunde der heimischen Museumslandschaft wieder, sich die Nacht – oder zumindest den späteren Abend – um die Ohren schlagen: Zwischen 18 Uhr und Mitternacht laden erneut rund 670 Institutionen zur „Langen Nacht der Museen“. Der ORF stellte am Dienstag als Initiator die Initiative vor, die nun zum bereits 26. Mal zum Einheitspreis den spätabendlichen Kulturgenuss ermöglicht.
Pro Bundesland dient wieder eine zentrale Location als Sammelplatz, so etwa in Kärnten der Theaterplatz in Klagenfurt, in Oberösterreich der Linzer Hauptplatz oder in Wien der Maria-Theresien-Platz zwischen KHM und NHM. Hier nehmen die meisten Fuß- und Busrouten ihren Ausgang, gibt es die Broschüren und sind die Tickets erhältlich. Bereits im Vorverkauf gibt es diese aber bereits jetzt unter backstage.orf.at sowie in allen teilnehmenden Museen für 19 Euro (Regulärpreis) zu erwerben.
Damit erhalten Interessierte nicht nur Eintritt in alle beteiligten Institutionen, das Ticket gilt auch als Fahrschein für die Shuttlebusse respektive die lokalen Öffibetriebe in Wien, Vorarlberg und Liechtenstein. Schließlich beschränkt sich die Lange Nacht nicht auf die rot-weiß-roten Landesgrenzen, sind doch auch grenznahe Institutionen in Slowenien, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland mit an Bord.
Niederösterreich an der Spitze
Der Schwerpunkt liegt denn aber doch auf Österreich selbst. Knapp hat dabei Niederösterreich die Nase vorn, wo 125 Institutionen an der Langen Nacht beteiligt sind, während in Wien 124 um Nachtschwärmer werben. Am anderen Ende der Skala findet sich das Burgenland mit 39 Museen und Sammlungen sowie Salzburg, das 42 Institutionen ins Treffen führt. Für Kinder (die bis 12 Jahren gratis teilnehmen können) gibt es in vielen Museen spezielle Programme sowie den Kinderpass, für den sich junge Museumsfans Stempel holen können. Ab dem dritten Stempel gibt es dann ein Überraschungsgeschenk.
„Die Museen Österreichs sind Orte des Gedächtnisses. In dieser Funktion sind sie für eine offene, demokratische Gesellschaft unverzichtbar. Und der ORF ist stolz, seit 26 Jahren ihr Partner zu sein“, unterstrich am Dienstag ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher bei der Vorstellung der Initiative. Im Vorjahr zählte man 282.672 Teilnehmende bei der 25. Ausgabe der Langen Nacht der Museen.
