Fünf Tage, große Orchester und einige der bedeutendsten Namen der internationalen Klassikszene: Von 2. bis 6. September 2026 feiert das 20. Grafenegg Festival sein großes Finale. Martha Argerich, die Wiener Philharmoniker, Asmik Grigorian, Yuja Wang und Rudolf Buchbinder sorgen für einen glanzvollen Abschluss des Jubiläumssommers.
Nach einem Sommer voller musikalischer Höhepunkte geht das Grafenegg Festival 2026 in seine finale Runde. Das vierte Festivalwochenende erstreckt sich diesmal über fünf Tage und bringt von 2. bis 6. September noch einmal internationale Spitzenorchester, gefeierte Solist und besondere Grafenegg-Debüts auf die Bühnen.
Passend zum 20-jährigen Jubiläum von Grafenegg wartet das Festival-Finale mit einem hochkarätigen Programm auf. Gespielt wird unter anderem am Wolkenturm, im Auditorium und im Rudolf Buchbinder Saal.
Martha Argerich eröffnet das Festival-Finale
Den Auftakt gestaltet am 2. September eine der bedeutendsten Pianistinnen unserer Zeit: Martha Argerich ist gemeinsam mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Lahav Shani am Wolkenturm zu erleben.
Auf dem Programm stehen Werke von Louise Farrenc, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms. Argerich übernimmt den Solopart in Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur. Für die weltberühmte Pianistin ist es zugleich ein besonderes spätes Debüt in Grafenegg.
Wiener Philharmoniker mit Tugan Sokhiev
Bereits am 3. September folgt der nächste große Orchesterabend: Die Wiener Philharmoniker gastieren unter der Leitung von Tugan Sokhiev am Wolkenturm. Sokhiev wird das Orchester auch beim kommenden Neujahrskonzert dirigieren.
In Grafenegg widmen sich die Wiener Philharmoniker Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Gustav Mahler. Damit zählt auch dieser Abend zu den Höhepunkten des letzten Festivalwochenendes.
Asmik Grigorian feiert ihr Grafenegg-Debüt
Mit Spannung erwartet wird am 4. September das Grafenegg-Debüt von Asmik Grigorian. Die international gefeierte Sopranistin steht gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter dessen Chefdirigenten Fabien Gabel auf der Bühne des Wolkenturms.
Das Programm führt durch unterschiedliche musikalische Welten und umfasst Werke von Ottorino Respighi, Vincenzo Bellini, Giuseppe Verdi, Mel Bonis und Richard Strauss. Grigorian präsentiert dabei unter anderem Auszüge aus Bellinis Norma und Strauss' Salome.
Alexandre Kantorow und Yuja Wang an einem Tag
Der 5. September steht ganz im Zeichen herausragender Klavierkunst. Am Nachmittag gibt Alexandre Kantorow sein Grafenegg-Debüt im Rudolf Buchbinder Saal. Der französische Ausnahmepianist präsentiert Werke von Frédéric Chopin, Nikolai Medtner, Kalevi Aho und Ludwig van Beethoven.
Am Abend übernimmt Yuja Wang die Bühne am Wolkenturm. Gemeinsam mit dem Mahler Chamber Orchestra unter Teddy Abrams ist sie in einem Programm mit Werken von Aaron Copland, Samuel Barber, Paul Dukas und Sergej Prokofjew zu erleben.
Im Mittelpunkt steht unter anderem Prokofjews mitreißendes 3. Klavierkonzert, bei dem Yuja Wang ihre außergewöhnliche Virtuosität unter Beweis stellen kann.
Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Auch der letzte Festivaltag beginnt prominent: Am 6. September sind um 11 Uhr die legendären 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker bei einer Matinee im Auditorium zu Gast.
Das außergewöhnliche Ensemble blickt auf eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte zurück und präsentiert in Grafenegg ein vielseitiges Programm, das von klassischem Repertoire bis zu Gershwin reicht.
Rudolf Buchbinder beschließt den Jubiläumssommer
Am Abend des 6. September folgt schließlich der festliche Schlusspunkt des Grafenegg Festival 2026. Rudolf Buchbinder, Künstlerischer Leiter Grafeneggs, steht gemeinsam mit dem Orchestra Giovanile Luigi Cherubini am Wolkenturm auf der Bühne.
Mit Werken von Domenico Cimarosa und Wolfgang Amadeus Mozart endet ein Festivalwochenende, das noch einmal all das vereint, wofür Grafenegg steht: international renommierte Künstler und Orchester, besondere Debüts und außergewöhnliche Konzerterlebnisse.
Nach fünf intensiven Festivaltagen fällt damit auch der Vorhang für einen besonderen Jubiläumssommer: 20 Jahre Grafenegg.
Festivalwochenende 4: 2. bis 6. September 2026
2. September: Münchner Philharmoniker · Lahav Shani · Martha Argerich
3. September: Wiener Philharmoniker · Tugan Sokhiev
4. September: Tonkünstler-Orchester Niederösterreich · Fabien Gabel · Asmik Grigorian
5. September: Alexandre Kantorow
5. September: Mahler Chamber Orchestra · Teddy Abrams · Yuja Wang
6. September: Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
6. September: Orchestra Giovanile Luigi Cherubini · Rudolf Buchbinder
