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Prinzessin wegen kranker Mutter Mette-Marit heimgekehrt

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Ingrid Alexandra zurück in Oslo
Wegen der schweren Lungen-Erkrankung der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit ist ihre Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra von ihrem Studienort in Australien heimgekehrt. Die 22-Jährige traf Mittwochfrüh in Oslo ein, um an der Seite ihrer 52 Jahre alten, unheilbar kranken Mutter zu sein. Sie unterbrach dafür ihr Studium der Sozialwissenschaften, das sie vergangenes Jahr in der australischen Metropole Sydney begonnen hatte.

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Mette-Marit hatte 2018 bekannt gegeben, dass sie an einer seltenen Form von Lungenfibrose leidet, einer unheilbaren Krankheit. Diese führt zu Narbenbildung in der Lunge und dadurch zu Atemnot. Kürzlich zeigte sich die 52-Jährige erstmals öffentlich mit einem Sauerstoffgerät. Ende Dezember hatte der Palast erklärt, dass sich Mette-Marit vermutlich in absehbarer Zeit einer Lungentransplantation unterziehen müsse.

Ihr Mann verkürzte wegen des Zustands von Mette-Marit eine Japan-Reise von vier auf drei Tage. "Wir sind eine Familie, bei der jeder wichtig ist", sagte Haakon am Mittwoch zum Abschluss der Visite vor Journalisten in Japan. "Also schöpfen wir Kraft daraus zusammenzukommen." Den Gesundheitszustand seiner Frau bezeichnete er als "ernst".

Haakon hatte Mette-Marit 2001 geheiratet. Ihr aus einer früheren Beziehung stammender Sohn Marius Borg Hoiby musste sich in den vergangenen Monaten wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht verantworten. Das Urteil gegen ihn wird für 15. Juni erwartet. Die Kronprinzessin steht zudem wegen ihrer jahrelangen Freundschaft mit dem inzwischen verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein unter Druck.

Ein Australienr darf sich Ingrid Alexandra zwei Jahre lang nicht nähern, nachdem er eine Karte an die 22-Jährige geschrieben hatte. Ein Gericht sprach ein Kontaktverbot gegenüber dem 63-Jährigen aus, wie der "Sydney Morning Herald" berichtete. Außerdem darf er die Universität von Sydney demnach zwei Jahre lang nicht betreten.

Er habe Ingrid Alexandra eine Karte geschrieben, um sie "um ihre Freundschaft zu bitten", zitierte die Zeitung den Australier. "Es war in keiner Weise bedrohlich", sagte er demnach. Er halte die Prinzessin für eine nette Person und habe sie nicht verärgern wollen.

Den Angaben zufolge hatte er der Norwegerin in der Karte einige Veranstaltungen vorgeschlagen, die sie interessieren könnten, nachdem er sie zuvor bei einem Event getroffen hatte. Für den Vorfall habe er sich über eine dritte Person bei Ingrid Alexandra entschuldigt. Nach dem Termin vor Gericht geriet der Australier in eine Auseinandersetzung mit einem Fotografen und wurde von Polizisten abgeführt, hieß es weiter in dem Bericht. Gegen Kaution wurde er demnach anschließend freigelassen.

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