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Kaffee: Was macht Koffein mit uns?

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Durch Koffein werden wir wacher, aufmerksamer und konzentrierter
©APA/APA/dpa-tmn/Bernd Diekjobst/Bernd Diekjobst
Das natürliche Schutzmittel des Kaffeebaums gegen Fressfeinde und Parasiten wirkt direkt auf unser zentrales Nervensystem. Es lässt das Herz schneller schlagen, treibt den Blutdruck nach oben, erweitert Blutgefäße und Bronchien, kurbelt die Verdauung an. Eine Viertelstunde nach dem Trinken spüren wir schon die Wirkung. Wir werden: wacher, aufmerksamer, konzentrierter und vielleicht auch besser gelaunt.

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Sogar unsere Muskeln bringen mehr Leistung, besonders Ausdauersportler profitieren davon. Bis 2004 stand Koffein deshalb auf der Dopingliste. In hohen Dosen allerdings wird Koffein giftig. Wer zu viel Kaffee trinkt, riskiert dem Experten zufolge diese Folgen: Nervosität, Herzrasen, Schweißausbrüche und Schlaflosigkeit.

Bei Jugendlichen, die über längere Zeit zu viel Koffein aufnehmen, wurde vermehrt Bluthochdruck beobachtet. Gefährlich kann Koffein besonders für Menschen mit einem genetischen Ionenkanaldefekt sein, der die Muskulatur oder das Nervensystem beeinträchtigt. Hohe Mengen Koffein in Form von Energydrinks, gepaart mit Sport oder exzessivem Tanzen und oft auch Alkohol, können diese Personen laut einer französischen Studie kollabieren lassen.

Das hängt von der Zubereitung ab - und von der Kaffeebohne:

Grundsätzlich können sich Kaffeetrinker am Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) orientieren.

Über den gesamten Tag verteilt dürfen wir sorglos die doppelte Menge schlürfen. Aber Vorsicht Auch in Tee, Kakao und Schokolade verbirgt sich Koffein.

Koffein regt die Produktion von Magensäure an. Für Menschen mit empfindlichem Magen gibt es spezielle naturmilde oder Schonkaffees, die weniger Säuren und Reizstoffe enthalten. Auch ein Umstieg von Filterkaffee auf Espresso kann sinnvoll sein. Generell sind Arabica-Bohnen und dunkel geröstete Kaffees bekömmlicher. Denn sie enthalten weniger Chlorogensäure. Und vielen hilft auch schlicht ein Schluck Milch im Kaffee.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Bernd Diekjobst/Bernd Diekjobst

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