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Zum Nachlass des Modeschöpfers gehören demnach eine Villa an der historischen Via Appia Antica in Rom, das Schloss Wideville nahe Paris, ein Penthouse im Londoner Nobelviertel Knightsbridge, eine Luxuswohnung in New York mit Blick auf den Central Park sowie eine 47 Meter lange Jacht. Auch Valentinos Kunstsammlung gehört zum Nachlass. Sie umfasst Werke von Künstlern wie Pablo Picasso, Francis Bacon, Andy Warhol und Damien Hirst. Die Sammlung und weitere Besitztümer sollen laut "La Repubblica" schrittweise verkauft werden, um möglichst hohe Erlöse für den Stiftungszweck zu erzielen.
Der Gesamtwert des Nachlasses ist offiziell nicht bekannt. Medien schätzen das Vermögen des im Jänner im Alter von 93 Jahren gestorbenen Designers auf Hunderte Millionen Euro. Das von Valentino 1960 gegründete Modehaus "Valentino" gehört aber nicht dazu: Er hatte das Unternehmen 1998 verkauft.
Die Satzung der Stiftung in Liechtenstein nennt unter anderem die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Ausbildung, die Unterstützung von Menschen in Not sowie Umwelt- und Tierschutz. Valentinos langjähriger Berater und einer der Testamentsvollstrecker, Ronald Feijen, bestätigte "La Repubblica", die Vermögenswerte würden zur "Finanzierung wohltätiger Zwecke verwendet".
