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Großglockner im Herbst: Ab 27. Oktober ist die Hochalpenstraße nur von 8 bis 17 Uhr offen

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Kurvige Bergstraße im Herbst vor schneebedeckten Gipfeln im Großglocknergebiet
Foto:©Unsplash, Robert Schmölzer

Die Saison auf der Großglockner Hochalpenstraße zwischen Salzburg und Kärnten geht zu Ende. Ab Dienstag gelten kürzere Öffnungszeiten, die Wintersperre beginnt voraussichtlich Anfang November. Was Ausflüglerinnen und Ausflügler wissen sollten.

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Wer die Großglockner Hochalpenstraße heuer noch befahren will, hat nicht mehr viel Zeit. Ab Dienstag, 27. Oktober, ist die Panoramastraße zwischen Fusch im Pinzgau und Heiligenblut in Kärnten nur noch von 8 bis 17 Uhr geöffnet, die letzte Einfahrt ist um 16.15 Uhr. Diese Zeiten gelten bis zur Wintersperre, die laut Betreiber voraussichtlich Anfang November beginnt.

Einen fixen Tag für das Saisonende nennt die Großglockner Hochalpenstraße nicht. Im Winter ist die Strecke wegen der Schneelage nicht befahrbar, die Saison dauert laut Betreiber von Anfang Mai bis Anfang November. Seit 1. September war die Straße von 6 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Herbsttarif: 36,50 Euro für das Auto

Seit 15. Oktober gilt bis zur Wintersperre ein ermäßigter Herbsttarif. Die Tageskarte für ein Auto kostet 36,50 statt 46,50 Euro, für ein Motorrad 30 statt 36,50 Euro. Reisende in Bussen zahlen 5,50 statt 7,30 Euro pro Person.

Daneben gibt es ein Herbstticket, das an fünf aufeinanderfolgenden Tagen gilt und an das Kennzeichen gebunden ist. Es kostet für ein Auto 65 Euro, für ein E-Auto oder ein Motorrad 58 Euro und ist nur an den Kassen erhältlich. Die beiden Mautstellen liegen in Ferleiten bei Fusch auf der Salzburger Seite und in Heiligenblut am Großglockner auf der Kärntner Seite, befahren und verlassen werden kann die Straße von beiden Seiten.

Winterausrüstung und Nachtfahrverbot

Für die letzten Wochen der Saison gelten besondere Regeln für die Ausrüstung. Wenn Winterausrüstung vorgeschrieben ist, dürfen nur Fahrzeuge mit Winterreifen oder Schneeketten fahren. Ganzjahresreifen sind laut Betreiber nur erlaubt, wenn sie das Schneeflockensymbol 3PMSF tragen. Für Motorräder und Fahrräder kann es in den frühen Morgen- und Vormittagsstunden kurzfristig Sperren geben, weil Schmelzwasser wieder gefriert.

Außerhalb der Öffnungszeiten gilt ein behördliches Nachtfahrverbot. Der Betreiber empfiehlt, vor der Fahrt den Straßenzustand auf der Website der Großglockner Hochalpenstraße zu prüfen, weil sich die Bedingungen kurzfristig ändern können.

Was Ausflüglerinnen und Ausflügler beachten sollten

Nicht mehr zugänglich ist die Wilhelm-Swarovski-Beobachtungswarte, sie ist seit 22. Oktober geschlossen. Auf die Edelweißspitze dürfen keine Fahrzeuge über 3,5 Tonnen fahren. Für Reisende in solchen Fahrzeugen empfiehlt der Betreiber einen rund 30-minütigen Fußweg ab dem Parkplatz Fuscher Törl.

Tickets für die Tageskarte gibt es online oder direkt an den Mautstellen. Wer die Fahrt für das kommende Jahr plant, kann laut Betreiber wieder ab Anfang Mai mit der Eröffnung der neuen Saison rechnen.

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