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Aus Islamabad hieß es, nach Terroranschlägen in Pakistan in den vergangenen Tagen habe man Luftangriffe entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze durchgeführt. Vier Ziele, darunter ein Trainingscamp und ein Waffendepot, seien vollständig zerstört worden, schrieb der pakistanische Informationsminister, Attaullah Tarar, auf der Plattform X. Dabei seien Terroristen getötet worden. Die Angaben der Konfliktparteien ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Seit dem Herbst des Vorjahres kommt es immer wieder zu Angriffen zwischen den Nachbarländern. Islamabad wirft Kabul vor, Terroristen zu beherbergen, die in Pakistan Angriffe verüben. Kabul bestreitet das. Vorübergehend herrschte in dem Konflikt eine Waffenruhe. Seit Ende Februar spricht Pakistan von einem "offenen Krieg".
Erst am Dienstag waren bei Angriffen militanter Gruppen auf einen Kontrollposten in der pakistanischen Stadt Peshawar mehrere Sicherheitskräfte getötet worden, wie es aus pakistanischen Sicherheitskreisen hieß. Bei einem besonders schweren pakistanischen Luftangriff wurde Mitte März eine Entzugsklinik in Kabul zerstört. Dabei kamen nach UNO-Angaben 269 Menschen ums Leben. Menschenrechtler sprechen von möglichen Kriegsverbrechen.
(FILES) Afghan municipality workers clear debris from the site after Pakistani airstrikes hit the Omid Addiction Treatment Hospital in Kabul on March 17, 2026. At least 372 Afghan civilians have been killed during conflict with Pakistan in the first three months of this year, the United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) said on May 12. (Photo by Wakil KOHSAR / AFP)






