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Ukraine: Viele Tote und Verletzte nach russischen Angriffen

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Die Trümmer eines bombardierten Hauses in Kiew
©APA/APA/AFP/TETIANA DZHAFAROVA
Nach dem schweren russischen Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew am Donnerstag ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 30 gestiegen. Drei weitere Leichen seien geborgen worden, teilt der ukrainische Katastrophenschutz mit. Zudem wurden den Behörden zufolge mehr als 90 Menschen verletzt. In der Nacht auf Freitag sind nach Behördenangaben durch neue Angriffe zwei weitere Menschen getötet und acht verletzt worden.

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Laut dem Leiter der Kiewer Militärverwaltung, Tymur Tkatschenko, suchen Rettungskräfte in den Trümmern weiter nach Vermissten, weshalb die Opferzahl noch steigen könnte. Russland hatte in den frühen Morgenstunden am Donnerstag Hunderte Drohnen und Dutzende Raketen auf Kiew abgefeuert. Dabei wurden rund 130 Gebäude beschädigt. Es war der folgenschwerste Angriff auf die ukrainische Hauptstadt in diesem Jahr. In Kiew wurde für den Freitag ein Trauertag einberufen.

In der Grenzregion Sumy seien in der Nacht auf Freitag vier weitere Menschen gestorben und drei Personen verletzt worden, als russische Drohnen ein Privathaus trafen, teilt der Leiter der regionalen Militärverwaltung, Oleh Hryhorow, am frühen Morgen auf Telegram mit. Unter den Toten befindet sich laut der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform auch ein Kleinkind.

In der zentralukrainischen Stadt Krywyj Rih wurden bei einem Raketenangriff auf ein dicht bebautes Stadtgebiet sieben Menschen verletzt, wie der Leiter des städtischen Verteidigungsrates, Oleksandr Wilkul, erklärt.

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