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Davon stammten 25,9 Prozent allein aus Kolumbien. Antragsteller aus Afrika machten 22,9 Prozent aus. Nach Kolumbianern stellten Marokkaner (13,3 Prozent), Venezolaner (11,8 Prozent) und Peruaner (8,8 Prozent) die größten Gruppen nach Herkunftsländern geordnet. Acht von zehn Antragstellern waren jünger als 45 Jahre, Männer waren mit 57 Prozent gegenüber Frauen in der Mehrzahl.
Die Behörden haben nun drei Monate Zeit, um die Anträge zu bearbeiten und den Antragstellern eine ausschließlich für Spanien gültige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu erteilen oder diese abzulehnen. Die Antragstellenden mussten nachweisen, dass sie sich am 1. Jänner seit mindestens fünf Monaten auf spanischem Boden aufgehalten hatten und durften nicht vorbestraft sein.
Die linke Regierung Spaniens unter Pedro Sánchez fährt mit ihrer Migrationspolitik einen anderen Kurs als die meisten EU-Länder, die ihre Migrationspolitik verschärfen und sich gegen Migranten abschotten. Sánchez hatte die Regularisierung am Dienstag als "gute Entscheidung für unsere Wirtschaft" bezeichnet. Gleichzeitig sprach er von "Herausforderungen" im Zusammenhang mit der Integration.
Aus der spanischen Wirtschaft wird das Programm befürwortet, während konservative und rechtsaußen stehende Oppositionsparteien die Regularisierung vehement ablehnen, weil sie ihrer Meinung nach die illegale Einwanderung befördert.
FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann warnte vor einem "Schengen-Freifahrtschein für Migranten" und forderte einen "echten Asylstopp statt schwarzer Showpolitik und linker Willkommenskultur". ÖVP-Innenminister Gerhard Karner schweige "sich weiterhin über Millionen Migranten in Spanien aus!", kritisierte Darmann in einer Aussendung.






