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Die Paketsteuer sei "ein Murks", hatte Meinl-Reisinger bereits am Vortag im "Kurier" gesagt. Vor der Mitgliederversammlung betonte sie, dass es sich dabei keineswegs um einen "Umschwung" in der NEOS-Politik handle. So sei die Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel eine gute Maßnahme, nur "die Gegenfinanzierung war anders gedacht".
Vielmehr kann sich die Außenministerin vorstellen, an anderen Schrauben zu drehen, etwa bei der Nachfolgeregelung zur Bildungskarenz oder Kleinstförderungen. Die Paketsteuer ärgere jedenfalls viele Menschen. Aus diesem Grund appellierte die NEOS-Obfrau an die Koalitionspartner: "Ich rege es an, dass wir da noch einmal in uns gehen."
Zumindest am Rande Thema bei der Mitgliederversammlung im Design Center Linz wird wohl der Personalumbau beim Regierungspartner SPÖ sein und die damit einhergehende Unsicherheit. Ansonsten will man sich aber hauptsächlich auf Sachthemen konzentrieren: Ein Schwerpunkt wird auf das "Sparen im System" gelegt.
Eine Wahl des Vorsitzes steht nicht an. Der Parteivorsitz der NEOS wird statutenmäßig alle drei Jahre gewählt und eine Wahl steht somit erst im kommenden Jahr wieder an. Meinl-Reisinger war zuletzt im Juli 2024 mit 91 Prozent als Parteichefin bestätigt worden.
