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Katz zufolge ist das von Israel kontrollierte Gebiet "frei von Bewohnern sowie von terroristischer Infrastruktur unter und über der Erde". Ziel sei es, die Menschen in Nordisrael vor der Gefahr von Überfällen, Panzerabwehrfeuer und direkten Bedrohungen zu schützen.
Katz erklärte zudem, die Hisbollah habe Israel zweimal angegriffen - nach dem Terrorüberfall der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 sowie nach Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar. Israelische Angriffe im Libanon haben seit Anfang März 4.320 Menschen getötet und 12.203 verletzt. Das berichtete das libanesische Gesundheitsministerium. Die israelische Armee meldete im selben Zeitraum 40 Tote, darunter 36 Soldaten und vier Zivilisten.
Aktuell knüpft die libanesische Regierung ihre Teilnahme an einer weiteren Gesprächsrunde mit Israel an einen Truppenrückzug aus zwei festgelegten sogenannten Pilotzonen. Die neue Gesprächsrunde soll Mitte Juli in Rom stattfinden. Israelische Medien berichten, ein solcher Schritt gelte vor den bis Mitte Oktober erwarteten Parlamentswahlen als unwahrscheinlich. Der Iran und die Hisbollah fordern, dass sich die israelische Armee vollständig aus dem Land zurückzieht.
Sowohl die Hisbollah als auch die libanesische Regierung bezeichnen die von Israel einseitig verfügte "Sicherheitszone" als völkerrechtswidrige Besetzung. Das von Israel kontrollierte Areal im Südlibanon umfasst nach geografischen Berechnungen libanesischer Medien rund 620 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der Fläche des Landes.
