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Explosionen und erneuter Luftalarm in Bahrain

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Schäden in Manama durch iranische Angriffe (Archivbild)
©APA/APA/AFP/-
In Bahrains Hauptstadt Manama sind am Donnerstag nach den jüngsten iranischen Angriffen in der Nacht erneut Explosionen zu hören gewesen. Zum dritten Mal wurde Luftalarm ausgelöst, wie ein AFP-Journalist berichtete. Dies bestätigte auch das Innenministerium der Golfmonarchie im Onlinedienst X. Bürger und Einwohner seien aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich an einen sicheren Ort zu begeben.

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Die iranischen Revolutionsgarden hatten zuvor erklärt, nach neuen US-Angriffen auf den Iran hätten sie "wichtige Infrastruktur und Einrichtungen" der US-Armee in Bahrain und Kuwait mit Raketen und Drohnen ins Visier genommen. Die iranische Führung warnte zugleich, sie werde ihre Angriffe bei weiteren US-Attacken auf andere Stützpunkte in der Region ausweiten.

Nach Angaben iranischer Staatsmedien bestätigten die iranischen Streitkräfte später Angriffe auf Ziele auch in Katar. Im Zuge von Attacken "gegen amerikanische Stützpunkte in der Region" seien ein Patriot-Raketenabwehrsystem in Kuwait, ein Frühwarnsystem in Katar und Treibstofftanks in Bahrain mit zahlreichen Kampfdrohnen ins Visier genommen worden, berichteten die Staatsmedien.

Die USA hatten in der Nacht auf Donnerstag zum zweiten Mal binnen 24 Stunden iranische Ziele angegriffen. Nach Angaben von CENTCOM wurden rund 90 Ziele im Iran ins Visier genommen. CENTCOM ist das für den Nahen und Mittleren Osten sowie Zentralasien zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor am Rande des NATO-Gipfels in Ankara die mit Teheran vereinbarte Waffenruhe für beendet erklärt.

A photograph shows a damaged building in the aftermath of a drone strike in the Seef district of Manama on March 10, 2026. The oil-rich Gulf has borne the brunt of Iran's attacks in response to US-Israeli strikes that sparked the Middle East war, with Tehran targeting US assets but also civilian infrastructure, including energy facilities and airports. (Photo by AFP) / Attention editors: AFP covers the war in the Middle East through its extensive regional network, including bureaus in Tehran, Jerusalem, and several neighboring countries. Since the start of the conflict, journalists have been working under increasingly restrictive conditions. Authorities in several countries have limited reporters' movements, photo and live video coverage from sensitive locations. Some governments and armed groups have banned images of missile or drone strikes and other security-related sites. /

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