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Zuvor hieß es auch von Seiten Katars, das im Konflikt als Vermittler agiert, dass mit Blick auf eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz zwar bisher keine Einigung erzielt worden sei, aber "das könnte sich in den nächsten Stunden oder Tagen ändern", so der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Madschid al-Ansari, in der Hauptstadt Doha am Dienstag. Er sprach von laufenden diplomatischen Bemühungen, die "bereits weit fortgeschritten" seien.
Die Vermittler arbeiteten daran, die unterschiedlichen Standpunkte zusammenzuführen. "Es werden ständig Entwürfe ausgetauscht", so al-Ansari. Der Schwerpunkt liege nun darauf, eine Eskalation zu verhindern und die Wiedereröffnung der Straße von Hormuz zu erreichen, sagte er weiter. Katar vermittelt unter anderem neben Pakistan im Konflikt zwischen dem Iran und den USA.
Angesprochen auf eine mögliche Gebührenerhebung durch den Iran in der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Straße von Hormus machte Bessent in dem Interview klar, dass er von einer freien Durchfahrt ausgehe.
Unterdessen meldete Reuters am Dienstag mit Verweis auf Insider-Informationen, dass der Iran die Kontrolle über den einlaufenden Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz in den Verhandlungen mit dem Oman fordere. Zudem verlange das Land Einblick in den auslaufenden Verkehr der Seestraße und die Möglichkeit, bei Bedarf einzugreifen.
US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, es seien Verhandlungen mit dem Iran über eine Beilegung des Konfliktes im Gange. Zugleich sprach Trump von einer "letzten Chance" für die Führung in Teheran. Der Iran wies die Darstellung zurück.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte am Montagabend, es fänden keine Verhandlungen mit den USA statt und es seien auch keine Treffen vorgesehen. Die einzigen laufenden Gespräche seien die mit dem Oman über die Verwaltung der Straße von Hormuz. Diese Meerenge am Persischen Golf ist überaus wichtig für die internationale Schifffahrt, insbesondere für den Transport von Erdöl und Gas. Die USA und Israel hatten am 28. Februar den Iran angegriffen. Seither gab es mehrfach Gespräche und Feuerpausen, beendet ist der Krieg aber keineswegs.
