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"Wir werden ihn ganz hart angehen", sagte Trump bei einer Kabinettssitzung in Camp David über den Iran. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, Trump habe einen neuen Angriff angeordnet, der Teheran zur Aufgabe bewegen solle und bereits am Wochenende beginnen könnte. Laut dem Sender CBS News planten die USA und Israel mögliche Angriffe auf iranische Ölraffinerien und Kraftwerke.
Trump schrieb nun auf Truth Social, die USA seien bereit, den Iran anzugreifen mit "einem Ausmaß an militärischem Terror, Stärke und Kraft, wie es seit dem Zweiten Weltkrieg nicht gesehen wurde". Die USA seien aber vom Iran und von weiteren Ländern in der Golfregion gebeten worden, von einem Angriff abzusehen. Demnach bahnt sich eine neue Verhandlungslösung an.
"Auf Grundlage dieser Bitte habe ich zugestimmt, (...) den Angriff abzusagen", schrieb Trump weiter. Voraussetzung sei aber, dass es schnell zu einer Vereinbarung komme. Es gäbe "Umrisse einer Einigung", dazu gehöre die komplette Öffnung der Straße von Hormuz und "ein Ende der vom Iran ausgehenden atomaren Bedrohung", schrieb Trump. "Macht euch an die Arbeit, alle, und bringt es zu Ende." Auch Israel werde sich an die Vereinbarung halten, den Iran vorerst nicht wieder anzugreifen.
Das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtete unter Berufung auf US-Regierungsvertreter, Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman habe Trump am Samstag angerufen und seine Besorgnis über mögliche neue Angriffe zum Ausdruck gebracht. Er habe den US-Präsidenten aufgefordert, zu deeskalieren und auf neue Angriffe zu verzichten.
Nach einer mehrtägigen Kampfpause hatten die USA und der Iran in dieser Woche einander erneut angegriffen. In der Nacht auf Samstag wurden jedoch keine neuen Angriffe gemeldet - und zunächst auch nicht in der Nacht auf Sonntag.
Zuletzt hatten US-Botschaften in der Golfregion US-Staatsangehörige vor einer möglichen "unvorhergesehenen Eskalation" gewarnt. US-Bürger sollten vorbereitet sein, die Region womöglich zu verlassen.
