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Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Vorfall. Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben.
Die iranischen Revolutionsgarden hatten am Freitag nach eigenen Angaben bereits den ehemaligen US-Militärstützpunkt Al-Tanf im Südosten Syriens angegriffen. Bei einem "Überraschungsangriff" sei das Kommandozentrum "des Feindes" in der Region attackiert worden, erklärte das iranische Staatsfernsehen im Onlinedienst Telegram. Es handle sich um einen Vergeltungsangriff nach der Tötung von iranischen Soldaten in Iranshahr im Südosten des Irans. Syriens Armee dementierte hingegen den Angriff. Die USA hatten im Februar bekanntgegeben, sich von dem Stützpunkt Al-Tanf zurückgezogen zu haben. Demnach übergaben sie die Kontrolle an die syrische Armee.
Darüber hinaus seien laut Teheran zwei US-Radaranlagen im Oman als Vergeltung für US-Luftangriffe auf den Iran angegriffen worden. Betroffen sei das Radar zur Überwachung der Seefahrt in der Region Salamah und das Radar zur Luftüberwachung in der Region Ghanam. Außerdem schoss die jordanische Armee nach eigenen Angaben drei iranische Raketen ab. Die Flugabwehr sei am Freitagmorgen aktiviert worden, nachdem die Raketen in den jordanischen Luftraum eingedrungen seien. Es wurden keine Opfer oder Sachschäden gemeldet. Jordanien war in den vergangenen Tagen bereits mehrfach vom Iran angegriffen worden.
Infolge neuer US-Angriffe auf Ziele im Iran attackierte Teheran auch US-Stützpunkte in Bahrain, Kuwait und Katar. Kuwait meldete am Freitag Schäden nach einem iranischen Luftangriff auf eine Strom- und Meerwasserentsalzungsanlage. Bei dem Angriff sei ein Brand ausgebrochen und die Stromversorgung beeinträchtigt worden, teilte das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energien mit. Es seien Schäden entstanden und zahlreiche Stromerzeugungseinheiten ausgefallen. Die Feuerwehr habe den Brand aber unter Kontrolle gebracht.
Der Iran will seine eigenen Angriffe in der Region fortführen bis Attacken auf den Süden des Landes aufhören. Man werde weiter aus dem ganzen Iran angreifen, bis Ruhe an der eigenen Küste einkehre, schrieb der Kommandant der Luftstreitkräfte der mächtigen Revolutionsgarden in einer Stellungnahme, die die Nachrichtenagentur Tasnim verbreitete.
The Iranian flag flutters near the Milad Tower, part of the International Trade and Convention Center of Tehran, in the capital on May 25, 2026. Iran's foreign ministry said on May 25, that Tehran was collecting fees for "navigational services" on ships transiting the strategic Strait of Hormuz, rather than imposing tolls. (Photo by ATTA KENARE / AFP) /
