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Mit dem neuen Paket in Höhe von fast 710 Millionen Euro würden vertriebene Gemeinschaften in ganz Afrika unterstützt sowie die Gemeinschaften, die sie aufnehmen. Außerdem werde die Nothilfe für Menschen aufgestockt, die von den Kriegen im Nahen Osten und in der Ukraine betroffen sind.
Konkret sollen 380 Millionen Euro in "migrationsbezogene Maßnahmen" in afrikanische Länder südlich der Sahara fließen. Im Mittelpunkt stünden unter anderem der Schutz besonders schutzbedürftiger Migrantinnen und Migranten, die Unterstützung freiwilliger Rückkehr und Reintegration, sowie die Reaktion auf Vertreibung, hieß es von der Brüsseler Behörde. 7,5 Millionen Euro sollen in der Demokratischen Republik Kongo eingesetzt werden, um die Reaktion auf die Ebola-Krise zu unterstützen und langfristig die Vorsorge zu stärken.
Mit 252 Millionen Euro sollen Menschen und Gemeinschaften unterstützt werden, die etwa wegen Konflikten, Vertreibung, Epidemien und Naturkatastrophen dringende Hilfe benötigen. Für dieses Geld steht die finale Zustimmung der zuständigen Budgetbehörde noch aus. In Subsahara-Afrika sollen 97 davon Millionen Euro helfen, den wachsenden Bedarf an Hilfe durch Konflikte, Ernährungsunsicherheit, Mangelernährung und Klimaschocks zu decken.
Weitere 103 Millionen Euro sollen an schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen in Palästina und im Libanon gehen, "wo anhaltende Kampfhandlungen, großflächige Vertreibung und die erhebliche Belastung grundlegender Dienstleistungen zu einer akuten humanitären Notlage führen", so die Kommission. In der Ukraine sollen 52 Millionen Euro humanitäre Hilfe und die Notfallvorsorge unterstützen. Dazu gehören Maßnahmen zur Vorbereitung auf den Winter, Unterkünfte, grundlegende Dienstleistungen und Soforthilfe im Energiebereich.
European Commission President Ursula von der Leyen delivers a speech during her annual State of the Union address at a plenary session of the European Parliament in Strasbourg, eastern France on September 16, 2026. EU chief Ursula von der Leyen said on September 16, 2026 the future of the 27-nation bloc depends on how it manages climate change and artificial intelligence, as she delivered a major speech in Strasbourg. (Photo by Jean-Christophe VERHAEGEN / AFP)
