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Exportpreis Kärnten 2026: Drei Unternehmen für internationalen Erfolg ausgezeichnet

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Bei der Exportgala in Klagenfurt wurden Haslinger Stahlbau, go-e und Glaunach geehrt. Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zum 23. Exporttag Kärnten.

Kärntens Wirtschaft hat ihre internationale Stärke erneut sichtbar gemacht. Bei der Exportgala Kärnten 2026 in Klagenfurt wurden am 2. Juni die Gewinner des Kärntner Exportpreises ausgezeichnet. Die Preise gingen an die Haslinger Stahlbau GmbH, die go-e GmbH und die Glaunach GmbH. Die Verleihung bildete den Höhepunkt des 23. Exporttages Kärnten, der von der Wirtschaftskammer Kärnten gemeinsam mit der Raiffeisen Landesbank Kärnten und den Kärntner Raiffeisenbanken veranstaltet wurde.

Auszeichnungen in drei Kategorien

In der Kategorie Großbetriebe setzte sich die Haslinger Stahlbau GmbH durch. Bei den Mittelbetrieben wurde die go-e GmbH ausgezeichnet. In der Kategorie Kleinbetriebe ging der Exportpreis an die Glaunach GmbH.

Neben den Gewinnern standen weitere exportstarke Unternehmen im Fokus. Nominiert waren unter anderem BMTS Technology Austria GmbH & Co. KG, Hirsch Armbänder GmbH, mechatronic systemtechnik gmbH, T.I.P.S. Messtechnik GmbH, on point medicals GmbH und ph-instruments GmbH.

Internationale Märkte bleiben anspruchsvoll

Der Kärntner Exportpreis würdigt Betriebe, die sich auf internationalen Märkten behaupten und ihre Exportaktivitäten strategisch weiterentwickeln. Bewertet wurden die Einreichungen von einer unabhängigen Fachjury, unter anderem nach Exportquote, Internationalisierungsstrategie, Innovationsgrad und Nachhaltigkeit.

Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl betonte die Bedeutung der ausgezeichneten Betriebe für den Standort. Der Exporttag zeige jedes Jahr, „wie international und unternehmerisch Kärntens Betriebe denken und handeln“. Gerade in einem schwierigen Umfeld sei es beeindruckend, mit welcher Konsequenz Unternehmen ihre internationalen Aktivitäten weiterentwickelten.

Standort Kärnten als Brücke in den Alpen-Adria-Raum

Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber verwies auf die Rolle exportorientierter Betriebe für Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven in Kärnten. Die Exportgala mache jene Unternehmen sichtbar, die mit Innovationskraft, Qualität und Unternehmergeist international erfolgreich seien.

Kärnten verfüge im Wettbewerb über mehrere Standortvorteile, darunter die Lage im Alpen-Adria-Raum, eine hohe Lebensqualität, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Karrierechancen in innovativen Unternehmen. Diese Stärken müssten weiter ausgebaut werden, sagte Gruber.

Impulse zu Europas Rolle in der Welt

Ein inhaltlicher Schwerpunkt des Abends war die Keynote von Ursula Plassnik. Unter dem Titel „Europas Muskeln“ sprach sie über Europas Rolle in einer sich wandelnden Welt und darüber, wie wirtschaftliche Stärke, Zusammenarbeit und strategische Positionierung langfristig gesichert werden können.

Hemma Kircher-Schneider, Leiterin der Außenwirtschaft und EU der Wirtschaftskammer Kärnten, zog eine positive Bilanz. Der Exporttag sei die zentrale Plattform für Unternehmen, die internationale Märkte aktiv bearbeiten wollen. Besonders wertvoll sei die Verbindung aus Know-how, persönlichem Austausch und konkreten Impulsen für die Geschäftsentwicklung.

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