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In der kommenden Woche soll feststehen, ob der Weltrekord erreicht wurde. Damit tatsächlich 72 Stunden Live-Musik am Stück erklingen kann, hat Engelbrecht den Ablauf genau durchchoreografiert. Drei Gruppen spielen 90 Minuten lang immer abwechselnd. Danach sind die nächsten drei Gruppen dran, der Übergang muss nahezu nahtlos sein. Proben konnten das die mehr als 140 Posaunenchöre aus ganz Bayern vorher nicht. Der erste Wechsel am Donnerstagvormittag war also der Härtetest. "Es hat alles reibungslos geklappt", sagte Engelbrecht danach.
Aber was passiert, wenn sich der Zug eines Chors verspätet oder ein Musiker krank wird? "Wir haben für alles einen Notfallplan, erläuterte Engelbrecht. Nur auf den eher unwahrscheinlichen Extremfall, dass die Nürnberger Innenstadt etwa wegen eines Anschlags oder einer Naturkatastrophe geräumt werden müsste, sei er nicht vorbereitet, ergänzte Engelbrecht.
Ein Weltrekord für das längste durchgehende Posaunenkonzert liegt noch nicht vor. 2023 gab es aber ein 24-stündiges Posaunenkonzert in Hamburg. Für den ersten offiziellen Weltrekord müssen die Chöre in Nürnberg deshalb mindestens 24 Stunden und 15 Minuten spielen.
