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Charmanter Briten-Krimi: "Tee, Tod und die versiegelte Tür"

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Der in London lebende Lehrer Ross Montgomery ist als Kinderbuchautor sehr erfolgreich. Nun hat er sein erstes Buch für Erwachsene vorgelegt. Sein Krimi "Tee, Tod und die versiegelte Tür" greift die klassischen Motive des englischen Whodunits auf. Ein geschlossener Kreis an Verdächtigen, der Mord im abgeschlossenen Raum, kein Klischee spart der Autor aus. Das macht er jedoch auf ausgesprochen charmante und witzige Weise, dass man sich als Leser bestens unterhalten fühlt.

von

1910 ist für viele Menschen das Ende der Welt gekommen. Der Halleysche Komet nähert sich bedrohlich der Erde, eine Kollision scheint unvermeidlich. Lord Stockingham sucht sein Heil in der kompletten Abschottung seines Landsitzes. Der Weltuntergang bleibt zwar aus, dafür wird der Lord am nächsten Morgen mit einem Pfeil im Auge tot in seinem versiegelten Zimmer aufgefunden.

Der Mord in einem verschlossenen Raum ist unerklärlich. Der gerade aus dem Gefängnis entlassene neue Diener Stephen Pike ist somit der ideale Sündenbock. Zusammen mit der exzentrischen Tante des Toten, Decima Stockingham, macht er sich auf, seine Unschuld zu beweisen und beginnt die Jagd nach dem Mörder. Und wer danach Lust auf mehr hat: Der Verlag verspricht, dass Stockingham und Pike noch mehr Fälle zu lösen bekommen.

(S E R V I C E - Ross Montgomery: "Tee, Tod und die versiegelte Tür", Deutsch von Sabine Thiele, Piper Verlag, 400 Seiten, 17,30 Euro)

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