ABO

Fundermax-Werksleiter Mario Koppitsch: Karriere mit Freiraum und Verantwortung

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Artikelbild

Mario Koppitsch

©Rene Strasser

Vom Lehrling zum Werksleiter: Im Podcast „Kärnten ungefiltert“ spricht Fundermax-Werksleiter Mario Koppitsch über seinen Karriereweg, Verantwortung im Unternehmen, die Ausbildung junger Fachkräfte und den Stellenwert von Nachhaltigkeit.

Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Mario Koppitsch mit Fundermax verbunden. Der heutige Werksleiter des Standorts St. Veit an der Glan begann seine Laufbahn mit 15 Jahren als Lehrling und übernahm später die Leitung des Werks mit rund 300 Mitarbeitenden.

Im Podcast „Kärnten ungefiltert“ beschreibt er seinen beruflichen Weg als Ergebnis von Vertrauen, Eigenverantwortung und kontinuierlicher Weiterbildung.

Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor

Koppitsch sieht in der Unternehmenskultur einen wesentlichen Erfolgsfaktor. Mitarbeitende würden früh Verantwortung übernehmen und hätten die Möglichkeit, sich intern weiterzuentwickeln. Seine eigene Ausbildung als Betriebselektriker sei nur der Ausgangspunkt gewesen – berufsbegleitende Qualifizierungen hätten ihm den Weg in Führungspositionen eröffnet.

Mit Blick auf junge Menschen ortet der Werksleiter heute größere Herausforderungen als noch zu Beginn seiner eigenen Karriere. Die Vielzahl an Möglichkeiten, aber auch der Einfluss sozialer Medien erhöhe den Druck auf Jugendliche. Unternehmen und Ausbildner müssten deshalb stärker begleiten und fördern. Vor diesem Hintergrund setzt Fundermax auf eine eigene Lehrlingsakademie, die neben fachlichen Kenntnissen auch persönliche Entwicklung und individuelle Betreuung in den Mittelpunkt stellt.

Nachhaltigkeit als Maxime

Ein weiteres Thema ist Nachhaltigkeit. Das Unternehmen verwertet Holz in mehreren Nutzungsschritten und erzeugt aus Produktionsrückständen sowie Altholz unter anderem Ökostrom und Fernwärme für mehrere tausend Haushalte. Koppitsch versteht Nachhaltigkeit darüber hinaus als persönlichen Anspruch, Ressourcen bewusst zu nutzen und Produkte möglichst lange zu verwenden.

Den Ausgleich zum Berufsalltag findet der Werksleiter in der Natur. Joggen im Wald, Motorradfahren sowie sein Engagement als Hobby-Imker helfen ihm, den Kopf freizubekommen. Entscheidend sei für ihn, dass Arbeit Freude bereite: Wer seine Tätigkeit gerne ausübe, brauche keine starre Trennung zwischen Beruf und Privatleben, sondern vielmehr eine Balance, die langfristig tragfähig sei.

Podcast – Kärnten ungefiltert

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER