In der ersten Folge des Podcasts „Kärnten ungefiltert“ zieht Kärntens scheidender Landeshauptmann Bilanz: über Führung, Bildung als Lebensthema und was er nach dem Rückzug aus der Politik vorhat.
Der scheidende Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser zieht im Podcast „Kärnten ungefiltert“ eine persönliche Bilanz seiner politischen Laufbahn und gibt Einblick in seine Prioritäten nach dem Amtsende.
Nach mehr als fünf Jahrzehnten politischer Tätigkeit betont Kaiser vor allem die Bedeutung von Kontinuität, Bildung und politischem Engagement als prägende Konstanten seines Wirkens.
Authentizität, Zuhören und Respekt
Rückblickend nennt er Authentizität, Zuhören und Respekt gegenüber Andersdenkenden als zentrale Prinzipien in Führungspositionen. Kärnten habe sich seit seinem Amtsantritt 2013 von einer international wenig beachteten Region zu einer anerkannten europäischen Region entwickelt – auch wenn weiterhin Verbesserungspotenzial bestehe.
Bildung als zentrales Lebensthema
Ein zentrales Lebensthema ist für Kaiser die Bildung, geprägt durch eigene Erfahrungen in der Kindheit und die Reformen der Ära Bruno Kreisky, die Chancengleichheit ermöglicht hätten. Für die Zukunft Kärntens sieht er vor allem Frieden – politisch wie sozial – sowie grenzüberschreitende Zusammenarbeit als entscheidend.
Offenheit, Neugier und die Bereitschaft
Jungen Menschen empfiehlt Kaiser keine konkreten Ratschläge, sondern Offenheit, Neugier und die Bereitschaft, eigene Erfahrungen zu machen. Auch nach seinem Rückzug aus der aktiven Politik will er sich weiterhin in gesellschaftspolitische Debatten einbringen, etwa durch Vorträge und Diskussionen.
Das hat Peter Kaiser jetzt vor
Privat plant Kaiser mehr Zeit für Reisen, Kultur und Sport. Seine tägliche Trainingsroutine will er beibehalten. Als persönlichen Rückzugsort nennt er das Klagenfurter Strandbad – ein Ort, der für ihn Entspannung und Kontinuität gleichermaßen symbolisiert.






