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Bühne frei für bildende Kunst im Stadttheater Wiener Neustadt

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©Eszter Barabas

Seit dem Abend des 15. Juni ist bildende Kunst fixer Bestandteil des Stadttheaters Wiener Neustadt: Drei Arbeiten des „malenden Zeichners“ Hannes Mlenek – Dauerleihgaben der Sammlung Werner Trenker – sind ab nun im Foyer zu sehen.

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Dass die Wahl auf Hannes Mlenek fiel, war ein Leichtes: „Nicht bloß ist er ein herausragender Künstler“, so Kunstmäzen Werner Trenker, „er ist außerdem in Wiener Neustadt geboren und aufgewachsen.“ Seit dem 15. Juni zieren nun drei Arbeiten seiner „O Fortuna“-Serie das Foyer des Stadttheaters. Bei der offiziellen Enthüllung würdigte Bürgermeister Klaus Schneeberger das Engagement Trenkers: Neben Investitionen des Landes und dem großartigen Einsatz Kulturschaffender seien es auch Bürgerinnen und Bürger wie er, die Wiener Neustadt während der letzten zehn Jahre zu einer wahren Kulturstadt gemacht haben. Einer einführenden Podiumsdiskussion – moderiert von Hausherrin Maria Großbauer – folgte der Hauptakt des Abends: In einer Live-Malperformance zu Auszügen aus Carl Orffs „Carmina Burana“ – gesungen von Bariton Rafael Fingerlos – versinnbildlichte Mlenek innerhalb von 30 Minuten die synergetische Wechselwirkung zwischen bildender Kunst und Musik. Ehe der Abend bei burgenländischen Schmankerln und Wein vom Weingut Schandl aus Pöttelsdorf seinen Ausklang fand.

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