Bei der ORF-Programmpräsentation zeichnete die ORF-Enterprise vor 1.400 Gästen die besten Bewegtbild-, Audio- und Digitalkampagnen des Jahres aus. Gold ging an Arbeiten für McDonald’s, Wüstenrot und Billa. Insgesamt wurden neun Kampagnen prämiert.
Im Rahmen der ORF-Programmpräsentation wurden am Donnerstagabend die ORF-Awards 2026 vergeben. Vor rund 1.400 geladenen Gästen zeichnete die ORF-Enterprise herausragende Werbeleistungen in den Kategorien „Gesehen“, „Gehört“ und „Geklickt“ aus.
Der Branchenpreis würdigt das Zusammenspiel von Auftraggebern, Kreativ- und Mediaagenturen sowie Produktionsunternehmen. Insgesamt wurden 163 Arbeiten eingereicht. 30 Kampagnen erreichten die Shortlists, neun wurden mit Gold, Silber oder Bronze ausgezeichnet. DMB und Wavemaker waren mit jeweils zwei Auszeichnungen mehrfach erfolgreich.
Gold für McDonald’s, Wüstenrot und Billa
In der Kategorie „Gesehen“ sicherte sich die Kampagne „Winter is for Playing“ für McDonald’s Gold. Verantwortlich waren DDB Wien, OMD Mediaagentur, PPMNEXT Film und Tom Tukker. Silber ging an Hornbach für „Kein Projekt ohne Drama.“, Bronze an Erste Bank und Sparkasse für „Wake up“.
Gold in der Kategorie „Gehört“ erhielt die Kampagne „100 Jahre Wüstenrot“ von Wüstenrot Bank, Serviceplan Group, Initiative Media und Cosmix Media. Die Wiener Städtische Versicherung erreichte mit „#frausorgtvor“ Silber, „Arschloch“ von Buddy – Gemeinsam gegen Mobbing wurde mit Bronze ausgezeichnet.
In der Digitalkategorie „Geklickt“ überzeugte Billa mit „Bau deinen eigenen Billa Bio-Beat – direkt im Banner!“. LWND zeichnete für Kreation und Produktion verantwortlich, Mindshare für die Mediaagentur. Silber ging an den Arbeiter-Samariter-Bund für „Inflatiography“, Bronze an Josef Manner & Comp. für „Manner wünscht süße Festtage“.
ORF Awards 2026 - Fotogalerie
ORF betont Bedeutung der Werbewirtschaft
ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher unterstrich bei der Verleihung die gegenseitige Bedeutung von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und Werbewirtschaft und dankte der Branche für ihre Investitionen in den österreichischen Medienstandort.
Der interimistische ORF-Enterprise-CEO Matthias Seiringer bezeichnete die ORF-Awards als Auszeichnung für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Auftraggebern, Agenturen und Produktionsunternehmen.

