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Goldener Hahn 2026: Niederösterreichs beste Werbearbeiten in Ybbs ausgezeichnet

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©Katharina Schiffl

Rund 200 Einreichungen, zehn Kategorien und ein ungeplanter Feueralarm: Beim Goldenen Hahn 2026 zeichnete die niederösterreichische Werbewirtschaft in der Stadthalle Ybbs ihre besten Arbeiten des Jahres aus. Durch den Abend führte Dirk Stermann, Juryvorsitzender Jason Romeyko forderte mehr Mut von der Branche.

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Am 15. September 2026 wurde die Stadthalle Ybbs zum Treffpunkt der niederösterreichischen Kreativ- und Kommunikationsbranche. Zum 48. Mal vergab die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Niederösterreich den Landeswerbepreis Goldener Hahn. Rund 200 Arbeiten waren für die diesjährige Ausgabe eingereicht worden.

Unter dem Motto „Echt.Gold.Wert“ standen die Qualität kreativer Arbeit und deren wirtschaftlicher Stellenwert im Mittelpunkt. In zehn Kategorien wurden jene Projekte ausgezeichnet, die die Jury hinsichtlich Idee, Umsetzung und gestalterischer Qualität überzeugen konnten.

Jason Romeyko fordert mehr Mut

Eine Premiere gab es bereits vor der eigentlichen Preisverleihung. Erstmals startete der Goldene Hahn mit einem Round Table. Juryvorsitzender und Creative Director Jason Romeyko sprach dabei über internationale Entwicklungen in Werbung und Kommunikation.

Neben Lob für die eingereichten Arbeiten richtete er auch einen Appell an die Branche. Es brauche mehr Mut, neue Ideen tatsächlich umzusetzen. Gerade vor dem Hintergrund neuer Technologien und des zunehmenden Einsatzes künstlicher Intelligenz bleibe die kreative Idee ein entscheidender Faktor für erfolgreiche Kommunikation.

Durch die anschließende Gala führte Dirk Stermann.

Neben den Gewinnerinnen und Gewinnern wurden auch die weiteren Finalisten des Wettbewerbs gewürdigt. Damit stellte die Fachgruppe nicht nur die Siegerprojekte, sondern die gesamte Bandbreite der nominierten Arbeiten in den Mittelpunkt.

Kreativität zwischen KI und wirtschaftlichem Druck

Inhaltlich beschäftigte die Branche an diesem Abend vor allem der technologische Wandel. Künstliche Intelligenz war sowohl in Gesprächen als auch auf der Bühne ein wiederkehrendes Thema. Wolfgang Kessler, stellvertretender Fachgruppenobmann und Projektleiter des Goldenen Hahn, verwies dabei auf die menschliche Arbeit hinter den ausgezeichneten Projekten.

Kreativität entstehe weiterhin durch Ideen, Diskussionen und intensive Entwicklungsarbeit. Der Wettbewerb solle genau diese Leistung sichtbar machen.

Auch Fachgruppenobmann Andreas Kirnberger betonte den wirtschaftlichen Stellenwert professioneller Kommunikation. Der Goldene Hahn zeige aus seiner Sicht, welche Qualität und Vielfalt in der niederösterreichischen Kreativwirtschaft vorhanden seien.

Abseits der Preisverleihung diente der Galaabend erneut als Branchentreffpunkt. Agenturen, Kreative, Auftraggeber sowie Vertreter aus Wirtschaft und Medien nutzten die Veranstaltung in Ybbs für Austausch und Networking. Damit blieb der Goldene Hahn auch bei seiner 48. Ausgabe nicht nur Leistungsschau, sondern zugleich Treffpunkt der niederösterreichischen Kommunikationsbranche.

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