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Viel tun kann man leider nicht, wenn man sie sich einmal eingefangen hat. Das passiert durch Tröpfcheninfektionen: Wenn ein Erkrankter niest, können die umstehenden Personen winzige Tröpfchen mit dem Erreger einatmen. Aber auch Schmierinfektionen können die Ursache sein: Auf Gegenständen wie Türklinken können sich Influenza-Viren tummeln. Wer sich danach an die Nase fasst, bringt den Erreger zu den Schleimhäuten - und damit in den Körper. Ist das einmal passiert, heißt es ausruhen, ausruhen, ausruhen.
"Es ist ganz wichtig, sich lange genug zu schonen und nicht zu früh wieder mit Sport anzufangen", warnt Infektiologe Prof. Mathias Pletz. Denn sonst kann eine gefährliche Herzmuskelentzündung drohen. Außerdem wichtig: viel trinken - mindestens zwei Liter pro Tag.
Grippe-Kranke liegen oft eine gute Woche flach. So lange dauert es, bis die Beschwerden nachlassen. Husten und Erschöpfung können Betroffene länger plagen. Eine Erkältung klingt hingegen meist innerhalb einer Woche ab. Menschen mit dem Risiko für einen schweren Verlauf können darüber nachdenken, sich vom Hausarzt oder der Hausärztin einen Neuraminidase-Hemmer verschreiben zu lassen. Das ist ein Medikament, das die Vermehrung des Virus hemmt und die Dauer der Erkrankung senken kann, wie Pletz erklärt.
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