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"Wenn Goldschürfen und klimatische Extreme dieselben Gebiete betreffen, verstärken sich ihre Auswirkungen gegenseitig", erklärt Ray Pinheiro, einer der Autoren des Berichts. Dürre beeinträchtige den Zugang zu Wasser, die Mobilität und die Nahrungsmittelproduktion. Wenn dasselbe Wassersystem zusätzlich durch Goldabbau unter Druck gesetzt werde, verschärften sich die Folgen.
Im Jahr 2024 waren die von Goldsuchern besetzten Flächen im Amazonasgebiet dem Bericht zufolge 20-mal so groß wie 1985. In indigenen Gebieten ist die Entwicklung noch extremer: Dort vergrößerte sich die betroffene Fläche um das 24-Fache. Goldabbau verursacht Umweltorganisationen zufolge erhebliche Schäden, auch weil zur Trennung von Gold und Erz oft Quecksilber eingesetzt wird. Dadurch wird das Wasser verschmutzt, mit gravierenden Folgen für die Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen.
This aerial view shows the city of Alvarães, host of the Alvarães Indigenous Intercultural Games and Dances in Amazonas state, northern Brazil on April 14, 2025. With the theme “Protecting Mother Earth,” the third edition of the event will see the participation of 16 villages from the region and will focus on the importance of demarcating indigenous lands, preserving nature and natural resources to avoid the climate crisis, and highlighting the importance of rescuing and preserving indigenous culture, keeping these traditions alive for future generations. (Photo by MICHAEL DANTAS / AFP)
