ABO

Kirschjoghurt-Test: Meist gut, aber was ist mit Frucht?

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min
Bei den Kirschjoghurts ohne Schlagobers liegt Müller mit der Ecke vorn
©APA/APA/dpa-tmn/Ralph Kaiser/Ralph Kaiser
Auf ihren Bechern werben die Hersteller gerne mit tiefroten Kirschen, die im Joghurt versinken: "Fruchtig-rotes Sommervergnügen" oder "Fruchtgenuss für alle Sinne" lauten die Versprechen. Doch wie viel Frucht steckt wirklich in den beliebten Fruchtjoghurts mit Kirschgeschmack? Und gibt es Unterschiede und eine mögliche Belastung mit Pestiziden?

von

Dem ist die Stiftung Warentest (Ausgabe 8/26) auf den Grund gegangen und hat 20 Produkte in den Kategorien Kirschjoghurt, Kirschsahnejoghurt und Joghurt griechischer Art mit Kirschen ins Labor und zu Verkostern geschickt. Die gute Nachricht voran: 14 der 20 Produkte schneiden mit "Gut" ab. Fünf Becher erreichen ein "Befriedigend" und ein Produkt ein "Ausreichend" befunden.

Wer viel Kirschen im Joghurt erwartet, muss sich schon selbst Früchte in den Joghurt schnippeln: Denn einige Kirschjoghurts bringen es gerade mal auf den Mindestgehalt für Fruchtjoghurt von 6 Prozent. Im Schnitt seien es laut Zutatenlisten rund 10 Prozent. Da aber der Fruchtgehalt analytisch nicht bestimmbar ist, wurde er auch nicht bewertet, schreiben die Tester.

Dafür würden die meisten Anbieter bei Geschmack und Aussehen mit Aromastoffen und färbenden Pflanzenkonzentraten nachhelfen, wie Holunder, Trauben oder Rote Rübe. Dass es auch ohne zusätzliche Aromatisierung und Farbe ginge, zeige ein Joghurt mit 16 Prozent Kirschanteil: der Feinjoghurt Kirsche von Mövenpick.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Ralph Kaiser/Ralph Kaiser

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Zacharie Scheurer/Zacharie Scheurer

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Ralph Kaiser/Ralph Kaiser

Über die Autoren

Logo
Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER