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One Pot bedeutet "ein Topf". Das ist wörtlich gemeint: Gerichte werden nur in einem einzigen Kochgeschirr zubereitet - und das nicht nacheinander, sondern gleichzeitig. Das ist nicht nur unkompliziert und ein cleverer Weg, Reste zu verwerten, sondern oft auch überraschend wohlschmeckend: Durch das gemeinsame Köcheln verbinden sich die Aromen besonders intensiv.
Ernährungsexperten erklären die Grundformel für One-Pot-Gerichte:
Wer eine Extra-Portion Eiweiß im Mittag- oder Abendessen unterbringen möchte, kann Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen oder auch Fisch oder Garnelen ergänzen.
Entscheidend fürs Gelingen ist ein gutes Timing - schließlich sollen die Nudeln nicht noch hart sein, während die Zucchini schon zerfallen ist.
Zutaten mit längerer Garzeit wie Nudeln, Reis oder Kartoffeln sollten deshalb zuerst im Topf landen. Sie werden mit der Flüssigkeit aufgegossen, wobei sie knapp bedeckt sein sollten. Dort köcheln sie nun bei mittlerer Hitze und werden nach und nach um die Zutaten ergänzt, die etwas weniger Zeit auf dem Herd einfordern - Spinat zählt zum Beispiel dazu. Am Ende sollte die Flüssigkeit verkocht sein und der Inhalt des Topfes gar.
Klingt vielleicht etwas abstrakt, ist aber wirklich simpel, wie dieses Rezept für ein orientalisches One-Pot-Curry zeigt:
BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Zacharie Scheurer/Zacharie Scheurer
