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Diese Wölbung der Fußsohle hat fürs spätere Leben wichtige Funktionen: Sie wirkt wie ein Stoßdämpfer, ist relevant für einen stabilen Gang und eine gleichmäßige Verteilung des Körpergewichts. Bis sich das Fußgewölbe fertig ausgebildet hat, kann es bis ins Jugendalter dauern. Eltern müssen sich also keine Sorgen machen, wenn der Fuß ihres Klein- bzw. Kindergartenkindes flach wirkt, die Ferse womöglich sogar nach innen kippt.
Eltern können aber einiges tun, damit sich das Fußgewölbe ihrer Kinder gut ausbilden kann. Entscheidend hier: regelmäßig die Schuhe weglassen. Barfußgehen auf wechselnden Untergründen aktiviert laut Jörn Döhle die Muskulatur und unterstützt diese Entwicklung. Er rät Eltern daher, ihre Kinder so oft wie möglich barfuß gehen zu lassen - etwa auf der Wiese, auf Sand, Kies oder Waldboden.
Dabei sollten Eltern allerdings darauf achten, dass keine Verletzungsgefahr besteht: Wo Scherben oder andere spitze Gegenstände herumliegen (können) oder sich der Boden stark aufheizt, schlüpft der Nachwuchs doch besser in Schuhe.
Apropos Schuhe: Die Treter der Kinder sollten weich und flexibel sein - und nicht steif oder zu eng. Am besten haben Eltern alle drei bis vier Monate einen Blick darauf, ob die Schuhe bereits drücken - Kinderfüße wachsen schnell. Rote Druckstellen an den Füßen sind laut dem Portal "kindergesundheit-info.de" ein Anzeichen, dass die Schuhe zu eng geworden sind. Dann gilt: aussortieren!
In manchen Fällen bringt der kindliche Knick-Senkfuß aber doch Beschwerden mit sich, die Familien orthopädisch abklären lassen sollten. Etwa:
Arzt oder Ärztin kann herausfinden, ob es sich um eine seltene, starre Form des Knick-Senkfuß handelt, hinter der strukturelle oder neurologische Ursachen stecken können. Liegen Beschwerden vor, kann das Kind etwa Einlagen verordnet bekommen.
BAD HARZBURG - DEUTSCHLAND: ++ ARCHIVBILD ++ (ARCHIVBILD VOM 30.7.2020) - FOTO: APA/APA/dpa/gms/Hauke-C. Dittrich/Hauke-Christian Dittrich
